Energetische Nutzung flüssiger biogener Abfälle

Wien, (OTS) Mit dem Thema "Biogasanlage für Wien?” beschäftigt sich ein von der Wiener Umweltanwältin, Karin Büchl-Krammerstätter, geleiteter Arbeitskreis, u.a. gemeinsam mit dem Ökosozialen Forum Wien. Da bei ergeben sich auch optimale
Synergien zur "Strategischen Umweltprüfung /SUP Wiener Abfallwirtschaftsplan”. Um die Frage der energetischen Nutzung flüssiger biogener Abfälle (es geht um flüssige Speisereste vor der Nahrungsaufnahme und Verdauung) zu behandeln, wurden, wie die WUANews berichten, bereits erste wesentliche Schritte gesetzt: So sollen bis Anfang nächsten Jahres jene Mengen an biogenen Abfällen grob erhoben werden, die für eine Biogasanlage besonders geeignet wären. Zu denken ist hierbei in erster Linie an Speisereste aus
der Gastronomie und Hotellerie sowie aus Krankenanstalten, Kindertages- und Pflegeheimen, Abfälle aus dem Lebensmittelhandel etc. Das Ökosoziale Forum Wien wird demnächst einen entsprechenden Auftrag auf Grund des von der WUA festgelegten Leistungskataloges erteilen. Gleichzeitig beauftragt die WUA einen wissenschaftlichen Experten der Universität für Bodenkultur Wien zur Evaluierung des Stands der Technik betreffend anaerobe Vergärung biogener Abfälle unter Beachtung der internationalen Erfahrungen.

Die Ergebnisse beider Studien können sodann Anfang des Jahres 2000 in den SUP-Prozess eingegliedert werden.**** (Schluss) wua

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