Silvesterknallerei - eine Tortur für viele Tiere

Haidinger: Rechtzeitig Vorbereitungen treffen / Spezielles Training für Hunde möglich

Salzburg (OTS) - Wie jedes Jahr rund um den
Jahreswechsel haben auch - oder gerade - heuer
Feuerwerkskörper und Knallkörper wieder Hochsaison.
Das alte Jahr wird lautstark vertrieben - von den
einen bestaunt, von anderen als Belästigung empfunden.
Nicht nur ruhebedürftige, oftmals kranke Menschen sind
die Leidtragenden. Viel zu oft vergessen wir die
Tiere, die häufig panische Angst vor derart lauten, unvorhersehbaren Geräuschen haben, allen voran der
treueste Freund des Menschen, der Hund. Besonders
Hunde, die nicht von früher Jugend an überraschenden
Lärm gewöhnt sind, können durch die Knaller einen
lebenslangen Schock davontragen. Die für Tierschutz
zuständige Landesrätin Dr. Maria Haidinger betonte
heute Sonntag, 26. Dezember, dass es sehr wichtig
wäre, die Hunde zeitgerecht, am besten im
Welpenstadium, an Lärm zu gewöhnen.
Da dies aber nicht immer berücksichtigt wird, wurde
eine Methode zur Behandlung geschockter Hunde
ausgearbeitet. Sei den Übungen werden auf Tonbänder
mit Knallgeräuschen von Feuerwerken und Geräten
verwendet, die in unmittelbarer Nähe der Hunde in
verschiedenen Abständen bewegt werden. Dazu wird
jedoch ein geeigneter Trainingsplatz und ein
professionelles Programm benötigt. Man kann aber auch
selbst mit seinem Hund trainieren, indem man ein
solches Tonband dem Hund zuerst ganz leise, dann immer
lauter vorspielt. Jedoch sollte unbedingt
berücksichtigt werden, dass die Unbehaglichkeitsgrenze
nicht überschritten wird. Zugleich sollte der Hund
immer wieder durch Leckereien belohnt werden, so die
Landesrätin, selbst Besitzerin von zwei Partnerhunden.
Bereits geschockte Hunde sollten unbedingt an einen
ruhigen Ort gebracht werden. Es besteht aber auch die
Möglichkeit, dem Hund vom Tierarzt ein leichtes
Beruhigungsmittel verschreiben zu lassen oder ihn
rechtzeitig an Oropax zu gewöhnen.
Hilfreich ist es, den Hund vor Beginn der Knallerei
sein "Geschäft" erledigen zu lassen, die Fenster zu
schließen und die Vorhänge zu zuziehen und den Hund
nach Möglichkeit nicht alleine zu lassen. "Ziel sollte
sein, einem Hund von vorneherein den Schock zu
ersparen und bei einem bereits geschockten Hund, die
Angst zu mildern", so Dr. Haidinger abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65

Landespressebüro Salzburg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SBG/OTS