VKI-Tipps zum gefahrlosen Umgang mit Christbaum & Co

Wien (OTS) - Wichtige Informationen für alle Christkindln, die gerade in den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest stecken: Damit es am Heiligen Abend keine Pannen gibt, rät der Verein für Konsumenteninformation, folgende Details bei der Planung zu beherzigen:

Christbaum: Der Baum sollte nicht nur sicher aufgestellt, sondern auch weit genug von Vorhängen entfernt platziert werden. Zu einer stimmungsvollen Bescherung gehört die festliche Beleuchtung des Christbaumes. Es müssen aber nicht unbedingt Kerzen sein. Auch ein mit elektrischen Lämpchen aufgeputzter Baum hat seinen Reiz. Bei den Lampen gilt es, jene zu bevorzugen, die das ÖVE oder das VDE-Sicherheitszeichen tragen. Mit dem CE-Zeichen müssen alle ausgestattet sein. Jene, die den elektrisch beleuchteten Christbaum im Freien aufstellen wollen, macht der VKI darauf aufmerksam, nur ausdrücklich für diesen Zweck zugelassene Lämpchen zu verwenden, die mit ungefährlicher Spannung (meistens 12 Volt) betrieben werden. Wer nicht auf flackernden Kerzenschein verzichten will, sollte darauf achten, dass die Flamme jeweils weit genug von herabhängenden Ästen des Baumes entfernt ist. Keinesfalls darf ein Christbaum mit bereits angezündeten Kerzen unbeaufsichtigt bleiben. Selbst das Aufhalten im angrenzenden Raum, kann im Fall eines durch den Christbaum entstandenen Zimmerbrandes zu Problemen mit der Versicherung führen. Dasselbe gilt natürlich auch für einen unbeaufsichtigten Adventkranz. Da der Baum in gut geheizten Räumen meist sehr schnell austrocknet, sollten die Kerzen nach dem Heiligen Abend nicht mehr allzu oft angezündet werden.

Wasserkübel für alle Fälle: Der VKI empfiehlt, in unmittelbarer Nähe des Christbaumes, jedoch keinesfalls schwer erreichbar hinter dem Baum, einen Kübel mit Wasser aufzustellen. Erfahrungsgemäß dauert es nämlich einige wertvolle Minuten, bis im Brandfall jemand ein passendes Gefäß gefunden und mit Wasser befüllt hat.

Sternspucker: Diese vor allem bei Kindern sehr beliebten, funkelnden und knisternden Sternchen produzieren beim Verbrennen nitrose Gase. Dadurch kann es zu Schleimhautreizungen und – besonders bei Personen mit Atemwegserkrankungen – zu Lungenproblemen kommen. Auch die Entsorgung der abgebrannten Sternspucker ist problematisch. Das enthaltene leichtlösliche aber hochgiftige Bariumnitrat kann beim Lagern auf Mülldeponien ins Grundwasser gelangen.

Christbaumschmuck: Fein säuberlich aufbewahrter Baumschmuck kann jedes Jahr aufs Neue zum Einsatz kommen und Freude bringen. Um sicherzugehen, dass der Christbaumschmuck am heiligen Abend nicht in Flammen aufgeht, sollte das Christkind "verdächtige" Stücke vor dem Befestigen am Baum lieber auf die Probe stellen. Was beim vorsichtigen, versuchsweisen Anzünden Feuer fängt, hat auf dem Weihnachtsbaum nichts verloren.

Geschenkpapier: Alle Jahre wieder landen 3.000 Tonnen an Geschenkpapier im Müll. Das großteils mit Kunststoff beschichtete Papier sowie aufwendig produzierte Metallfolien stellen jedoch gefährlichen Sondermüll dar. Der VKI rät daher jenen, die nicht sowieso ganz auf Geschenkpapier verzichten wollen, Umhüllungen ohne aufwendige Beschichtungen zu verwenden. Auch Packpapier leistet gute Dienste. Wer das Klebeband weglässt, kann das Papier im nächsten Jahr besser wieder verwenden. Besonders wertvoll sind natürlich selbst gebastelte Verpackungen, wie z. B. Kinderzeichnungen. Auch das Verpacken einer Gabe in einem anderen Geschenk (z. B. die neuen Handschuhe in den dazupassenden Schal einwickeln) kommt beim Beschenkten sicher gut an. Der Kreativität des Christkinds sind keine Grenzen gesetzt.

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