ÖGB-Csörgits: Frauenberatungsstellen finanziell unterstützen

Wien (ÖGB). Auf Kosten der Frauen dürfe nicht gespart werden, hielt heute die Vorsitzende der ÖGB-Frauen, ÖGB-Vizepräsidentin Renate Csörgits, zu den Forderungen der Vertreterinnen der Frauen- und Mädchenberatungsstellen fest. ++++

Es müsse vor allem finanzielle Unterstützungen für diese Beratungsstellen geben, betonte Csörgits. Die ÖGB-Frauen würden sich auch vehement dafür einsetzen, Schließungen von frauen- und mädchenspezifischen Einrichtungen zu verhindern.

Csörgits sprach sich auch für die gesetzliche Verankerung der Beratungsstellen aus. Dies sei vor allem auch zur Sicherung der Arbeitsplätze der dort beschäftigten Frauen wichtig. Derzeit müssen die Frauen- und Mädchenberatungsstellen Jahr für Jahr um ihren Weiterbestand kämpfen.

"Gerade im Hinblick auf Tendenzen, Frauen aus der Erwerbstätigkeit zu verdrängen und auf die familiäre Rolle einzuschränken, ist auf die Frauenpolitik besonderes Augenmerk zu legen. Finanzielle und personelle Ressourcen müssen ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Darauf werden die ÖGB-Frauen drängen", hob Csörgits abschließend hervor.

ÖGB, 22. Dezember 1999 Nr. 610

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