Studie spricht sich für Beibehaltung des Universitäts-Standortes Krems aus

Defizite müssen vom Bund beseitigt werden

St.Pölten (NLK) - Zur Studie über die Zukunftschancen der Donau-Universität Krems wird von Vertretern des Landes Niederösterreich festgestellt, daß in der unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten der Vereinigung der Rektorenkonferenzen der EU, Univ.Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen, erstellten Studie grundsätzlich "Einvernehmen darüber besteht, daß der Universitätsstandort Krems beibehalten werden soll." Gleichzeitig zählt das Gutachten auch jene Defizite auf, auf die Vertreter des Landes Niederösterreich schon bei den Verhandlungen über die Errichtung des Universitätszentrums für Weiterbildung und darüber hinaus mehrfach hingewiesen haben und immer wieder abgelehnt wurden. Vor allem in bezug auf die Einrichtung einer Mindestzahl von Professuren für die Gewährleistung universitärer Standards (institutionell organisierte Einheit von Forschung und Lehre) müßte der Bund die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen schaffen. Das Land habe alle seine Verpflichtungen für einen funktionierenden Studienbetrieb weit über das vorgeschriebene Maß erfüllt. Das wird auch vom Bund anerkannt.

In bezug auf die Kosten pro Studierenden zeigt sich, daß die Donau-Universität Krems, deren Know-How in der postgradualen Weiterbildung in der Studie auch anerkannt wird, sehr hohe jährliche Zuwachsraten hat. Durch die ständig steigenden Studentenzahlen in Krems sinken auch die Kosten pro Studierenden. Gleichzeitig wird damit auch die hohe Akzeptanz des Studienangeboten der Donau-Universität bestätigt. Darüber hinaus gibt es einen bemerkenswert hohen Ausländeranteil (40 Prozent) und eine große Zahl von Nichtakademikern (derzeit 33 Prozent). Eine weitere Bestätigung der wichtigen Funktion der Donau-Universität ist der extrem hohe Anteil jener Studenten, die das Studium berufsbegleitend (85 Prozent) absolvieren. Die Studie sollte deshalb auch zum Anlaß genommen werden, die bestehenden Hindernisse für eine erfolgreiche Entwicklung des Universitätszentrums für Weiterbildung endlich zu beseitigen.

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