"Katastrophenfonds, Integration und ein Schutzengel"

Wien (OTS) - Drei Weihnachtswünsche von Caritaspräsident Küberl:
"Das Weihnachtsgeschäft boomt. Es ist schön, daß es gelungen ist, den privaten Konsum in Österreich anzukurbeln," sagt Caritas-Präsident Franz Küberl. "Noch schöner wäre es, wenn es der neuen Regierung gelingt, Konjunkturimpulse für die Menschlichkeit zu setzten." Küberl nannte drei Weihnachtswünsche "an das Christkind und an die Regierung". "Ein Katastrophenfonds für internationale Hilfe steht auf meiner Wunschliste ganz oben. Wieder einmal ist heuer ein großes Unglück zu beklagen, tausende Menschen sind in den letzten Tagen in Venezuela gestorben, hunderttausende sind obdachlos und wieder einmal sind die Kassen leer. Die Überschwemmung in Venezuela sollte der Regierung zu denken geben und Motivation sein, endlich den internationalen Katastrophenfonds ins Leben zu rufen. Mein zweiter Wunsch: daß die Regierung mit einer Integrationsoffensive beginnt, durch die beide Seiten, Österreicher und Nicht-Österreicher einander nicht als Opfer, sondern als Partner gegenüberstehen. Es ist Zeit, mit dem Selbstmitleid aufzuhören. Es ist notwendig, den Dingen auf den Grund zu gehen. Wo es Sachprobleme gibt, sollen gleichberechtigte Partner sie gemeinsam lösen.

Der dritte Wunsch: Die bürokratische Herbergsuche für Arme in Österreich muß ein Ende haben. Noch immer irren Menschen von Amt zu Amt, um zu ihrem sozialen Recht zu kommen. Es wäre schön, wenn EIN Beamter für alle sozialen Angelegenheiten EINES Menschen zuständig wäre. Der könnte dann fast wie ein Schutzengel darauf achten, daß er alles bekommt, was ihm zusteht.

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