Faymann: Hausbesorgerberuf hat Zukunft

Zeugnisverteilung für "weitergebildete" Gemeinde- HausbesorgerInnen

Wien (OTS) "Der Beruf des Hausbesorgers hat Zukunft", ist Wohnbaustadtrat Werner Faymann überzeugt. Anlässlich der Zeugnisverteilung an 45 HausbesorgerInnen der städtischen Wohnhäuserverwaltung WIENER WOHNEN, die an technischen und psychologischen Weiterbildungskursen des
Berufsausbildungsinstitutes (BFI) teilgenommen haben, meinte
Faymann am Mittwoch, "dass die MieterInnen - und das zeigen mir viele Gespräche - Hausbesorger haben wollen. Die Menschen wollen vertraute Personen, die sparsam und korrekt für sie arbeiten."

Um die Zufriedenheit der GemeindemieterInnen mit ihren HausbesorgerInnen auch unter veränderten Bedingungen gewährleisten zu können, hat Wiener Wohnen neue Initiativen gesetzt, um den höheren Anforderungen gerecht zu werden und eine effizientere und kostengünstigere Verwaltung der Wiener Gemeindebauten zu ermöglichen. Seit heuer sind daher der Besuch eines technischen Lehrgangs über die Grundlagen der Wohnhausinstandhaltung und eines psychologischen Seminars für alle neuen HausbesorgerInnen verpflichtend für eine Anstellung bei Wiener Wohnen.****

"In einer Zeit, die immer schnellere und flexiblere Lösungen verlangt, können wir die Vorteile des Hausbesorgerberufes umso besser darstellen, wenn wir dabei auf unser wichtigstes Kapital, unsere MitarbeiterInnen, verweisen können", betonte Faymann. Die HausbesorgerInnen erfüllten über ihre Reinigungsaufgaben hinaus nicht nur viele soziale Funktionen in einer Hausgemeinschaft, so Faymann, "sondern die Erweiterung ihres Berufsbildes hilft auch
der Hausverwaltung und damit den einzelnen MieterInnen, Kosten zu sparen. Das ist das moderne Zukunftsbild des Hausbesorgerberufes."

Die neuen Schulungen erstrecken sich daher nicht nur auf Neueinsteiger, sondern wurden auch auf "alteingesessene" HausbesorgerInnen ausgedehnt. Von derzeit rund 3850 Gemeinde-HausbesorgerInnen haben sich rund 600 Freiwillige sofort gemeldet. Rund 250 von ihnen haben nun bereits erfolgreich technisches wie psychologisches Training absolviert, Vormerkungen von rund 400 HausbesorgerInnen für kommende Schulungen liegen bereits vor.

Die technische Schulung über die Grundlagen der Wohnhausinstandhaltung werden in den Lehrwerkstätten des Berufsförderungsinstitutes (bfi) durchgeführt, wo Kenntnisse in den Bereichen Elektrik, Gas/Wasser, Metall und Malen/Lackieren vermittelt werden. Die Kurse finden zweimal wöchentlich statt und dauern insgesamt zwei Monate.

Dadurch sollen zwei Ziele erreicht werden: Wer sich mit den technischen Erfordernissen "seines" Hauses besser auskennt,
kann bei größeren Problemen klarere Schadensmeldungen machen und so die Behebung von Schäden beschleunigen und muss bei kleineren Schäden weniger oft die teurere Reparaturfirma beauftragen, weil er/sie kleine Reparaturen im Haus selbst erledigen kann. (Schluss) su/

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