Deutschland: Getränkesteuer so gut wie weg

Nach Hanau will auch Frankfurt die einseitige Wirte-Belastung abschaffen - Hinterleitner: Vorbild für Österreichs Politiker

PWK - In Deutschland steht die ohnehin nur mehr in ganz wenigen Städten eingehobene Getränkesteuer unmittelbar vor dem endgültigen Aus. ****

Nachdem Haunau - bisher die drittletzte Stadt, die die Steuer noch einfordert - diese mit 1. Jänner 2000 abschaffen wird, hat sich jetzt auch das Stadtparlament von Frankfurt einstimmig dafür ausgesprochen, die umstrittene Steuer abzuschaffen. Sollte dies beschlossen werden, bleibt Offenbach die einzige Stadt, in der diese nach Ansicht der deutschen Hotel- und Gastgewerbebranche "unrechtmäßige Wirte-Belastung" noch eingehoben wird.

Nach den Worten des Frankfurter HoGa-Vorsitzenden Gerhard Köhler gebe die längst fällige Abschaffung der Getränkesteuer im Raume Frankfurt vielen Bierkneipen der Main-Metropole wieder "Luft zum Atmen". Damit könne das drohende Zusperren vermieden werden. In letzter Zeit waren - wie sich die Bilder in Deutschland und Östereich gleichen - viele Gaststätten durch die hohen Abgaben in arge Bedrängnis geraten.

"In Deutschland verschwindet die anachronistische Getränkesteuer nun fast völlig von der Bildfläche, in Österreich will man hingegen nicht davon lassen. Österreichs Politiker sollten sich die Entwicklung in Deutschland zum Vorbild nehmen", kommentiert der Vorsteher des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Helmut Hinterleitner, die interessante Entwicklung in unserem EU-Nachbarland.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Erhard Platzer
Tel. 501 05 DW 3560Fachverband Gastronomie

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/SCHLUß