STRASSER:"6000 Weihnachtsgeschenke - 250 winterfeste Häuser für das Armenhaus Europas"

"Hilfswerk setzt Zeichen der Hilfe von Albanien bis in den Kosovo"

St. Pölten (OTS) - "Auf den Spuren" des Flüchtlingsstroms aus dem Kosovo machte sich der Präsident des NÖ Hilfswerkes, Klubobmann Dr. Ernst Strasser persönlich ein Bild von den katastrophalen Zuständen in Albanien und im Kosovo. Ziel des Lokalaugescheins war es, den Kindern aus dem "Armenhaus Europas" eine Weihnachtsfreude zu bereiten und sich ein Bild über die Fortschritte der Flüchtlingshilfe des Hilfswerkes Austria zu machen.

"Insgesamt wurden in drei Tagen 6000 Weihnachtsgeschenke von 4000 Kindern, die von 1400 Tagesmüttern im NÖ Hilfswerk betreut werden, an Kinder in Albanien und im Kosovo im Rahmen von Weihnachtsfeiern verteilt. Im Kosovo werden darüber hinaus insgesamt 250 zerbombte bzw. zerstörte Häuser vom Hilfswerk winterfest gemacht. Hunderte, derzeit obdachlose Familien, die zum Teil bei anderen Familien, zum Teil aber unter freiem Himmel überwintern müssten, werden damit wieder ein Zuhause und vor allem ein festes Dach über dem Kopf bekommen", erklärte Strasser.

Für den Präsidenten des NÖ Hilfswerkes ist es "die Pflicht des Wohlstandslandes Österreich, einen Beitrag zur Hilfe für den in schwerste Not geratenen Nachbarn zu leisten". So ist die Idee für die Weihnachtsfreude für Kinder aus dem Armenhaus Europas einem Besuch von Präsident Strasser im Sommer dieses Jahres in Tirana entsprungen. "Tausende Kinder leben hier ohne irgend einen Luxus und ohne die kleinste Freude in ihrem Leben. Weihnachtsgeschenke gehören nicht, wie bei uns zur Selbstverständlichkeit, sondern sind etwas außergewöhnliches. Die insgesamt vier Weihnachtsfeiern, die wir mit unseren Geschenkkartons besucht haben, waren dementsprechend voll von erwartungsvollen Kinderaugen. Wir haben eine Spur der Freude hinterlassen. Und das war unser Ziel in den Tagen vor Weihnachten, in einem Land, in dem niemand das Weihnachtsfest wirklich genießen kann", so Strasser.

Für die Winterfestmachung der 250 Häuser im Kosovo stellte das Hilfswerk Baumaterial zur Verfügung. Die Projekte werden von österreichischen Bauingenieuren streng überwacht. "Jedes Haus, das vom Hilfswerk renoviert wird, ist garantiert winterfest und bietet Schutz vor dem Winter, der im Kosovo langsam Einzug hält".

"Die Hilfe des Hilfswerkes ist keine anonyme Hilfe, sondern ist Zeugnis von persönlichem Engagement und drückt den Willen Österreichs aus, den Ärmsten der Armen zu helfen. Wir werden unsere Projekte fortsetzen und uns in regelmäßigen Abständen persönlich davon überzeugen, welche Fortschritte unsere Arbeit macht. Nur, wenn wir zu den Menschen, die in Not geraten sind, hingehen, ihnen zuhören und die übrige Menschheit darüber aufklären, was es eigentlich bedeutet, kein Dach mehr über dem Kopf zu haben, oder mit 30 Mark im Monat, eine fünfköpfige Familie zu ernähren, werden wir einen Beitrag zu wirklicher Hilfe leisten können", ist Strasser überzeugt.

Fotos der Informationsreise von Präsident Dr. Ernst Strasser erhalten sie bei Herrn Herbert Pfarrhofer unter der Telefonnummer (0664/132 98 10)

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