AK fordert ausreichende Ressourcen für Frauenpolitik

Wien (OTS) - Seit gestern halten Vertreterinnen der Frauen- und Mädchenberatungsstellen das Büro der Frauenministerin besetzt. Ihre formulierten inhaltlichen Anliegen wie Integration und Förderung von Migrantinnen, das Verhindern von Einsparungen auf Kosten von Mädchen und Frauen bzw Schließungen von frauen- und mädchenspezifischen Einrichtungen werden von der AK unterstützt. Ingrid Moritz, Leiterin der Abteilung für Frauen- und Familienangelegenheiten in der AK Wien fordert, die personellen und finanziellen Ressourcen für eine effiziente Frauenpolitik sicherzustellen.****

Gerade vor dem Hintergrund einer wieder zunehmenden Familiarisierung von Frauen ist es für Moritz unerläßlich, Frauenpolitik entsprechend abzusichern: "Effiziente Frauenpolitik ist nur durch die Sicherstellung ausreichender personeller und finanzieller Ressourcen machbar." Denn die Tendenzen, die Frauen aus der Erwerbstätigkeit zu verdrängen und verstärkt auf familiäre Rollen einzuschränken, seien nicht zu übersehen. Frauen sind aber auf vielen gesellschaftlichen Ebenen nach wie vor benachteiligt.
Ohne eigenständige Frauenpolitik wird hier wenig bis nichts weitergehen, befürchtet die AK-Expertin. Besonders wichtig sei es, den Frauen ein geeignetes Netz an Ansprechstellen anzubieten. Während Familienberatungsstellen seit Jahrzehnten gesetzlich verankert sind, müssen Frauen- und Mädchenberatungsstellen Jahr für Jahr um ihren Weiterbestand kämpfen.
Die Forderung nach Beibehaltung der vorhandenen mädchen- und frauenspezifischen Einrichtungen für die Betroffenen wird daher ausdrücklich unterstützt. Moritz verlangt die gesetzliche Verankerung und ein flächendeckendes Angebot solcher Beratungsstellen.

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