Telekom Austria: "Faires Angebot gelegt"

Wien (OTS) - "Wir haben auf Basis unseres Kostenrechnungsmodells
ein faires Angebot gelegt", so Telekom Austria-Generaldirektor Werner Kasztler. Dieses besteht aus einem gesondert tarifierten Entgelt für den Gesprächsaufbau und einem - dafür niedrigeren - Minutentarif. "Die Forderungen des VAT können wir insofern nicht nachvollziehen, als uns ihre Kostenbasis unbekannt ist. In jedem Fall aber liegen sie in einer für uns unakzeptablen Höhe", so Kasztler. "Ich sehe nicht ein, warum manche die Verantwortung für die eigene Unternehmensgebarung ständig auf die Telekom Austria schieben möchten. Es ist scheinbar zur Gewohnheit geworden, daß der VAT unberechtigte Forderungen an die Telekom Austria stellt, um von manchen eigenen Problemen abzulenken." Die Telekom Austria arbeitet laufend intensiv an Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen und reduziert daher in geeigneten Schritten die Tarife für End- und Geschäftskunden wie auch andere Telekom-Anbieter.****

Auch den Vorwurf der Intransparenz kann die Telekom Austria nicht gelten lassen: "Unser Kostenrechnungsmodell ist zukunftsorientiert und entspricht den gesetzlichen Anforderungen." Im übrigen sei das Modell durch die Regulierungsbehörde zu prüfen, der bereits auf freiwilliger Basis Einblick gewährt wurde. Die Impulstarifierung werde, wie schon oftmals betont, mit Jahreswechsel 2000/2001 auf eine sekundenorientierte Abrechnung umgestellt. "Mit der Volldigitalisierung des Netzes, die mit Jahreswechsel abgeschlossen sein wird, besteht die technische Basis, nun setzen wir ein zukunftsorientiertes Billingsystem auf - auf Grund der Zahl unserer Kunden und der Vielfalt der Produkte ist das ein Milliardenprojekt, das enorme Umstellungskapazitäten erfordert", erläutert der Telekom Austria-Generaldirektor.

Auch spiele die Telekom Austria bei der Preselection nicht auf Zeitverzögerung, da sie das Angebot für Preselection in ihrem Standardzusammenschaltungsangebot bereits gelegt hat. Die technischen Voraussetzungen für die zeitgerechte Implementierung zum 1.1.2000 wurden von der Telekom Austria bereits geschaffen. Dieses Angebot ist auch der Regulierungsbehörde bekannt. Über große Teile der über Preselection zu erreichenden Ziele wurde im Rahmen des Arbeitskreises für technische Koordination in der Telekommunikation (AK-TK) grundsätzliche Einigkeit erzielt, nur im Bereich der Preselection im eigenen Ortsnetz besteht noch Klärungsbedarf zwischen den Betreibern. "Daher sind die Verzögerungsvorwürfe für mich nicht einzusehen", so Kasztler.

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