Muzik: Dreispuriger Teilausbau der Westautobahn - erster Schritt zu mehr Verkehrssicherheit

Durchgehender Pannenstreifen sorgt auch bei Einsatzkräften für Genugtuung

St. Pölten, (SPI) - "Ein erster Erfolg der sozialdemokratischen Verkehrsoffensive für Niederösterreich hat sich eingestellt. So konnte in Verhandlungen mit der ASFINAG vergangene Woche im Rahmen des Generalsanierungskonzeptes der Westautobahn der dreispurige Ausbau der Westautobahn in Niederösterreich - und zwar von St. Pölten bis zur oberösterreichischen Landesgrenze bei Haag - in beiden Fahrtrichtungen durchgesetzt werden. Entgegen den ursprünglichen Planungen des Wirtschaftsministeriums und der Verkehrsabteilung des Landes NÖ wird ein durchgehender Pannenstreifen eingerichtet, was nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht, sondern auch bei den Einsatzkräften für Genugtuung sorgt. Auch dies ist ein Erfolg, der auf Druck der NÖ Sozialdemokraten erzielt werden konnte", freut sich der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik.****

Wenn im Jahr 2000 mit den Bauarbeiten begonnen wird, so wird zumindest teilweise mit den Versäumnissen der vergangenen Jahre aufgeräumt, die Niederösterreich - was die Verkehrsinfrastruktur betrifft - zum Schlußlicht aller Bundesländer werden ließ. Entsprechend der Planungen der ASFINAG wird jedenfalls der Abschnitt vom Knoten Steinhäusl bis zur Wiener Landesgrenze - aufgrund des derzeitigen Verkehrsaufkommens - nicht ausgebaut, im Abschnitt zwischen dem Knoten Steinhäusl und Böheimkirchen hat man leider mit "Altlasten" zu kämpfen. "Dort wurde, ohne auf entsprechende Planungen Rücksicht zu nehmen, die Fahrbahndecke bereits saniert und der Pannenstreifen zu einer dritten Fahrspur umgewandelt. Daher ist in nächster Zeit nicht damit zu rechnen, dass es auch in diesem Autobahnabschnitt zu einem vollwertigen Ausbau inkl. Pannenstreifen kommen wird. Für die Einsatzkräfte und im Falle von Unfällen leider ein nicht zu vernachlässigendes Risiko, welches bereinigt gehört", so der SP-Verkehrssprecher.

"Der aktuelle Erfolg gibt jedenfalls der Verkehrsoffensive, welche die NÖ Sozialdemokraten vergangenes Jahr gestartet haben, recht. In Sachen Verkehrsinfrastruktur hat Niederösterreich einen gewaltigen Nachholbedarf. Andere Projekte befinden sich derzeit - wie beispielsweise die Nordautobahn - weiterhin im luftleeren Raum. So ist aus der ASFINAG zu erfahren, dass sie bis heute nicht mit der Planung der Nordautobahn beauftragt wurde. Der achtspurige Ausbau der Südautobahn ist genau so wenig fixiert wie die Wiener Nordostrandstrasse. Die NÖ Sozialdemokraten werden jedenfalls weiterhin Druck auf die verantwortlichen Politiker in Bund und Land machen, dass die Versäumnisse der vergangenen Jahre raschest bereinigt werden und die Verkehrsinfrastruktur Niederösterreichs endlich den aktuellen Anforderungen entsprechend ausgebaut wird. Verkehrssicherheit und Standortqualität sind bei uns keine Lippenbekenntnisse, sondern legitime Forderungen der Gemeinden und der Regionen", so LAbg. Muzik abschließend.
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