Haubner: Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern

Keine weiteren Belastungen für Frauen und Familien

Wien, 1999-12-21 (fpd) - "Die Freiheitlichen unterstützen die Forderungen und Anliegen der Frauen", erklärten heute die Frauensprecherin der Freiheitlichen Abg. Theresia Zierler und die Bundessprecherin der "Initiative Freiheitliche Frauen" Landesrätin Ursula Haubner. ****

Die FPÖ fordere vehement, endlich die längst fällige Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern umzusetzen. "Frauen und Familien waren die großen Verlierer der beiden Belastungspakete der SPÖ-ÖVP-Koalition. Ein drittes Belastungspaket - das einmal mehr hauptsächlich Einsparungen im Bereich der Frauen und Familien vorsieht - lehnen die Freiheitlichen vehement ab." Haubner und Zierler erinnerten daran, daß mit den Belastungspaketen I und II unter anderem die Geburtenbeihilfe gestrichen und die Karenzzeit verkürzt wurde. "Die Regierung war trotz eigenem Frauenministerium in Frauenfragen bisher säumig. Seit dem Frauenvolksbegehren im Jahr 1997 sind SPÖ und ÖVP vor allem durch Untätigkeit aufgefallen. Ein von den Freiheitlichen eingebrachter Entschließungsantrag wurde nicht einmal behandelt."

Bisher war das Frauenministerium dem Bundeskanzler zugeordnet, ohne Kompetenzen und Verantwortung. "Wir sind gegen weitere Alibiaktionen dieser Art. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, daß mit dem Frauenministerium nur das eigene Gewissen von Rot und Schwarz beruhigt werden sollte, für die Frauen konnte nichts Wesentliches erreicht werden", stellte Zierler fest. Nach wie vor verdienen Frauen in gleicher Position weniger als Männer und lediglich 4 Prozent der Frauen sind in Führungspositionen zu finden. "Für die Versorgungsarbeit im Haushalt sind jedoch zu 100 Prozent Frauen zuständig", so Haubner.

Freiheitliche Politik nehme die Menschen ernst; darum müsse es zu einer echten Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern kommen. Mitreden, Mitgestalten und Mitverantworten dürften nicht länger Schlagworte bleiben, sondern müßten gelebt werden. Ziel sei, so Zierler und Haubner, die Erfüllung der Chancengleichheit in allen Bereichen - Beruf, Bildung, Karriere, Wiedereinstieg und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit dem von den Freiheitlichen geforderten Kinderscheck werde den Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht, nannten Zierler und Haubner als Beispiel freiheitlicher Frauen- und Familienpolitik. "Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern ist eine wichtige Säule der Demokratie", so Zierler und Haubner abschließend. Ein eigenes Frauenministerium würde sich dann erübrigen. (Schluß)

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