Haunschmid fordert Rechnungshofprüfung für Österreich-Werbung

Wien, 1999-12-21 (fpd) - "Die Österreich Werbung macht seit Monaten Schlagzeilen", meinte heute die freiheitliche Bundesrätin Ulrike Haunschmid. "Nicht jedoch wegen ihrer besonderen Erfolge bei der touristischen Vermarktung Österreichs, sondern wegen der Verträge der beiden gegeneinander um Einfluß kämpfenden Vorstände Michael Höferer und Franz-Josef Macho."****

Der bisherige Alleinvorstand Höferer weigere sich, seinen Millionen-Geheimvertrag, der ein "Geschenk" des früheren Wirtschaftsminister Ditz darstelle und auch eine Kopfgeldprämie für erfolgreichen Personalabbau enthalten solle, gegenüber den Organen der Österreich-Werbung offenzulegen. Es stelle sich die Frage, was Höferer wohl zu verbergen habe. Obwohl die Österreich-Werbung unter der Führung Höferers nicht durch besondere Erfolge aufgefallen sei, sei ihm von Wirtschaftsminister Farnleitner eine Verlängerung seines Vertrages um fünf Jahre zugesagt worden, so Haunschmid. Gleichzeitig, weil offenbar auch Farnleitner der Meinung sei, daß die Österreich-Werbung eine neue Führung brauche, sei in der Person des Hotelmanagers Macho ein zweiter Vorstand bestellt und mit einer Monatsgage von 140.000 Schilling und einer Pensionszusage in Höhe von 100.000 Schilling monatlich ausgestattet worden, all dies ohne Wissen der Miteigentümer der Österreich-Werbung.

"Alle diese Vorgänge zeigen eine besonders lockere Hand beim Umgang mit Steuergeld." Haunschmid forderte daher den Rechnungshof auf, die Gebarung der Österreich-Werbung während der Amtszeit Höferers und insbesondere die dubiosen Vorgänge um die beiden Vorstandsverträge zu prüfen. (Schluß)

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