Österreichs Export-Boom in die Schweiz hält an

Ausfuhren von Jänner bis September 1999 um 21,8 % gestiegen - Handelsdelegierter Dix: "Weiterer Gewinn von Marktanteilen"

PWK - Österreichs Exporte zu seinem drittwichtigsten Handelspartner Schweiz entwickeln sich weiterhin lebhaft. "Nach einem positiven Vorjahr mit einer Exportsteigerung von 11,1 Prozent und einem heurigen Halbjahresergebnis von + 13,2 Prozent, legen die österreichischen Ausfuhren in die Schweiz gegen Jahresende noch kräftiger zu: von Jänner bis September 1999 verzeichneten die Exporte gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr ein Wachstum von 21,8 Prozent auf 34,6 Mrd Schilling", berichtet Österreichs Handelsdelegierter in Zürich, Erich Dix. ****

Die sich erholende Konjunktur und die anhaltend starke Investitionstätigkeit in der Schweiz eröffnen den österreichischen Exporteuren gute Absatzmöglichkeiten, die auch genutzt werden, freut sich Dix. "Besonders positiv ist zu bemerken, dass mit diesem Exportanstieg auch der Gewinn von Marktanteilen der österreichischen Wirtschaft am schweizerischen Markt verbunden ist, die bereits deutlich über vier Prozent liegen." Die wichtigsten Exportgruppen sind Maschinen, chemische Erzeugnisse, Papier, Metallwaren und Fahrzeuge.

Außerdem konnte die Handelsbilanz mit der Schweiz heuer weiter verbessert werden, meldet der Handelsdelegierte. Die Importe aus der Schweiz stiegen von Jänner bis September 1999 um 2,1 Prozent auf 21,7 Mrd Schilling, was ein Handelsbilanz-Aktivum zugunsten Österreichs von fast 13 Mrd Schilling bedeutet.

Für die Zukunft wird in der Schweiz wieder mit einem stärkeren Anstieg der schweizerischen Exporte gerechnet. Nach 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum für 1999 werden für 2000 2 Prozent prognostiziert, wobei sich die positiven Impulse dafür vor allem aus der steigenden Exportnachfrage ergeben sollen. "Demnach ist mit steigenden Lieferungen aus der Schweiz in nächster Zeit auch nach Österreich zu rechnen", so Dix.

Doch auch für die Exportsituation Österreichs stehen die Zeichen für die Zukunft weiterhin gut, ein Ende der zweistelligen Zuwachsraten in die Schweiz ist nicht abzusehen. "Die heimischen Exporte stehen auf einer breiten, abgesicherten Basis", weiß Dix, "wir sind nicht von Großaufträgen abhängig, sondern sehr viele Klein-und Mittelbetriebe aus Österreich nutzen die deutschsprachige Schweiz für eine Erweiterung ihres Absatzmarktes."

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