Wirtschaft begrüßt Einigung bei Unfallversicherungsbeitrag

Wunsch nach unbefristeter Verlängerung vorläufig nicht erfüllt

PWK - "Der Wirtschaftskammer Österreich ist es gelungen, bei den jüngsten Verhandlungen mit den Partei- und Sozialpartnervertretern eine Einigung über die weitere Befreiung vom Unfallversicherungsbeitrag für Lehrlinge im ersten Lehrjahr zu erzielen, die sonst per Ende des Jahres ausgelaufen wäre. Allerdings ist die Befreiung nur befristet bis Ende Juli" stellt Georg Piskaty, Leiter der Gruppe Bildung in der Wirtschaftskammer Österreich fest. "Der Wunsch der Wirtschaft nach unbefristeter Befreiung der Unfallversicherungsbeiträge für Lehrlinge im 1. Lehrjahr bleibt somit noch offen", so Piskaty. ****

"Die Arbeitnehmerseite setzt weiterhin auf oft sachfremde Junktims, wobei diese Haltung umso unverständlicher ist, als es sich um 'Peanuts' im Vergleich zu den Milliarden des Auffangnetzes handelt", bedauert Piskaty. Piskaty: "Unseren Berechnungen nach kostet der Entfall der Unfallversicherungsbeiträge für alle 35.000 Lehranfänger jährlich rund 35 Millionen Schilling, das höchst problematische 'Auffangnetz' für knapp 4.000 Jugendliche aber im Jahr rund eine Milliarde Schilling. Hier gibt es weniger Bedenken der Arbeitnehmer-seite, Geld auszugeben."

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