Geographisches Informationssystem im Waldviertler Grenzland

590.000 Schilling Zuschuß aus Regionalförderungsmitteln

St.Pölten (NLK) - Um dem Ziel einer modernen Kommunalverwaltung gerecht zu werden und gleichzeitig den Einsatz der Mittel dabei möglichst gering zu halten, haben sich bereits 1998 nahezu alle Gemeinden der Bezirke Gmünd und Waidhofen an der Thaya sowie weitere Gemeinden aus den Bezirken Horn, Zwettl und Krems zum "KIS Waldviertel", Verein zur Förderung von Telematikanwendungen zur Effizienzsteigerung in der kommunalen Verwaltung und regionalen Planung im Waldviertel, zusammengeschlossen. Vorrangiger Vereinszweck ist der Aufbau eines Dienstleistungsbetriebes zur Erhebung, Wartung und Aktualisierung von geographischen Informationen für die Mitgliedsgemeinden mit dem Ziel der Effizienzsteigerung kommunaler Verwaltung.

Das Gesamtausgabenvolumen des Projektes in Fortsetzung der 1996/97 gestarteten Telematik-Initiative Waldviertel beträgt für die Jahre 1999 und 2000 15,72 Millionen Schilling. Abzüglich bereits anteilig geförderter Kosten verbleiben davon 737.000 Schilling förderbare Kosten, wovon wiederum per Beschluß der NÖ Landesregierung aus der Vorwoche 590.000 Schilling aus Regionalfördermitteln abgedeckt werden. Die EU-Fördermittel in der Höhe von 295.000 Schilling oder 50 Prozent des Zuschusses stammen aus der Gemeinschaftsinitiative LEADER II/Maßnahme 2 (Innovationen im ländlichen Raum).

Die Konzepterstellung und Vorbereitung des österreichweit eine wichtige Vorreiterrolle bei der Entwicklung und dem Einsatz neuer Telematikanwendungen in Verwaltungs- und Planungsbelangen einnehmenden Projektes wird von der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik beim Amt der NÖ Landesregierung im Rahmen der technischen Hilfe im Ziel 5b-Programm unterstützt. Im Endausbau sollen die Daten zentral in einem Dienstleistungszentrum verwaltet, aktualisiert und für die Endbenützer in den Gemeinden anwendungsgerecht aufbereitet werden.

In dem auf zwei Jahre befristeten Projekt ist geplant, diese Leistungen anhand zweier Demonstrationsgemeinden zu erarbeiten, zu testen und im Hinblick auf Markterfordernisse zu professionalisieren. Dabei werden sämtliche relevante Informationen wie Grundstücksdatenbanken, digitale Katastermappen, Topographien, Leitungen, Flächenwidmungspläne sowie Sachdaten erhoben und in das System eingearbeitet. Die geodätischen Arbeiten können mit dem bereits bestehenden Know-how in der Region abgedeckt werden und tragen somit zur Arbeitsplatzsicherung bei.

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