ARBÖ: Verkehrsprognose für Weihnachtsfeiertage

ARBÖ-Umfrage: 52 Prozent ohne Schneeketten unterwegs

Wien (ARBÖ) - Für die Weihnachtsfeiertage vom 24. bis 26. Dezember hat der ARBÖ eine Verkehrsprognose erstellt. Zum Thema "Verwendung von Schneeketten" hat sich der ARBÖ unter seinen Mitgliedern umgehört.

Der ARBÖ rechnet, ab dem 23. Dezember, mit dem Beginn der "Reisewelle", zu den Schigebieten. Dadurch werden Behinderungen
auf Stadtausfahrten wohl unvermeidlich sein. In weiterer Folge
wird es zu erhöhten Verkehrsaufkommen in Tirol, Salzburg und Vorarlberg kommen. Hauptbetroffene Verkehrsrouten sind die A13 -Brennerautobahn, A10 - Tauernautobahn und die S16 - Arlberg Schnellstraße. Auch in Richtung Osten wird es, vor allem an den Grenzstellen zu Ungarn und Tschechien, zu Verzögerungen kommen. Beim ARBÖ erwartet man am 24. Dezember den Hauptstrom von
Urlaubern auf der österreichisch/ungarischen Grenzstelle Nickelsdorf. Denn auch zahlreiche Gastarbeiter wollen das Weihnachtsfest bei deren Familien und Verwandten verbringen.

Wettermäßig steht uns in weiten Teilen des Landes weiße Weihnachten ins Haus. Daher rät der ARBÖ allen Urlaubern, das Fahrverhalten den winterlichen Bedingungen anzupassen und auf die Mitnahme der Schneeketten nicht zu vergessen. Übrigens, der ARBÖ hat sich unter seinen Mitgliedern bezüglich der Verwendung von Schneeketten umgehört:

Das Ergebnis der ARBÖ-Umfrage: 52 Prozent ohne Schneeketten unterwegs

Nicht nur bei Fahrten ins Gebirge sind Schneeketten
unverzichtbar - auf einigen Strecken sogar vorgeschrieben -
sondern auch bei extremen Wintereinbrüchen im Flachland. Viele Unfälle auf Schneefahrbahnen könnten bei einer besseren Ausrüstung der Autos verhindert werden.

48 Prozent der befragten ARBÖ-Mitglieder erklärten, daß sie bereits Schneeketten besitzen und sie auch im Auto mitführen. Nur was hilft die beste Ausrüstung, wenn nur 37 Prozent der Schneekettenbesitzer schon einmal eine Schneekette angelegt haben.

Von den Schneekettenbesitzern haben 31 Prozent erklärt, daß sie nach dem Kauf die Bedienungsanleitung durchgelesen haben.
Lediglich 26 Prozent haben auch die Ketten zur Probe an einem
Reifen montiert, 74 Prozent haben es noch nie probiert. Von der Überprüfung der Funktion der Schneeketten haben 60 Prozent der befragten Personen Abstand genommen. 40 Prozent haben den Zustand und die Funktion ihrer Schneeketten überprüft.

Die ARBÖ-Techniker raten: Schneekettenbesitzer sollten die Bedienungsanleitung ausführlich lesen. Nach Überprüfung des Zustandes und der Funktion der Schneeketten, sollte man unbedingt eine Probemontage am eigenen Auto durchführen. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Glück und verstauen Sie die Schneeketten an einer
gut erreichbaren Stelle im Auto, damit sie auch bei extremen Fahrbahnzustand rasch verwendet werden können.

Vorausschauende Autofahrer montieren bei tiefwinterlichen Wetterverhältnissen die Schneeketten rechtzeitig. Immer wieder gestellte Frage der Autofahrer: "Wie schnell darf ich mit Ketten fahren?" Dazu die ARBÖ-Techniker: "Auch wenn es keine gesetzliche Regelung gibt, sollte man mit Ketten nie schneller als mit 40 oder 50 km/h unterwegs sein. Wer schneller fährt riskiert mit
Sicherheit Reifen- und Karosserieschäden." Nach dem Gebrauch sollten die Schneeketten getrocknet, und sicher, für den nächsten Einsatz im Auto verstaut werden.

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