Dirnberger: Hände weg vom 13. und 14. Gehalt

AK-Vizepräsident erwartet sich vom neuen WK-Chef offeneren Zugang auf gemeinsam zu lösende Probleme

Wien (OTS) - "Hände weg vom 13. und 14. Gehalt und der
Abfertigung. Weiters erwarten wir uns in den Gewerkschaften und in der Arbeiterkammer vom neuen Präsidenten der Wirtschaftskammer Leitl einen offeneren Zugang als sein Vorgänger und dessen Team zu gemeinsam zu lösenden Problemen." Das stellte AK-Vizechef Alfred Dirnberger (ÖAAB) zum Auftritt von Christoph Leitl in der ORF-Pressestunde fest. Schluss müsse auch endlich mit der Angstmacherei mit den angeblich so hohen Lohnnebenkosten sein, womit die Wirtschaftsvertreter derzeit jede noch so unsachliche Forderung ihrerseits begründen.

Dirnberger nennt u.a. folgende von der Sozialpartnerschaft zu lösende Probleme: ß

o eine Einkommensentwicklung, die mit der Wertschöpfung der Betriebe Schritt hält
o eine Umstellung des Systems der Sozialabgaben auf die Wertschöpfung der Betriebe, was vor allem kleine und mittlere, personalintensive Betriebe entlasten würde
o Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten als Zeichen von Gerechtigkeit
o Umstellung der Abfertigung auf das Rucksackmodell, also Mitnahme des Abfertigungsanspruches bei Selbstkündigung
o mehr Ehrlichkeit der Wirtschaftskammer bei den Lohnnebenkosten. Die WK rechnet bisher z.B. in diese Lohnnebenkosten auch den 13. und 14. Gehalt ein, was mit Lohnnebenkosten also schon gar nichts zu tun hat.

Rückfragen: AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger, Tel. 01/58883/1706 (Schluss)

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