Grüne kämpfen gegen die Papierflut in Parlamentskommunikation

Moser: Vorschlag der Grünen auf EDV-mäßige Abwicklung wird am Dienstag in Präsidiale erörtert=

"Eine völlige Umstellung der Übermittlung von parlamentarischen Materialien wie Anfragen, Anträge, Beilagen etc. von Papier auf Email und WWW", fordert heute die Abgeordnete der Grünen, Gabriela Moser. Derzeit ist es so, daß sämtliche parlamentarische Materialen für jeden einzelnen Parlamentarier kopiert werden müssen. Anschließend bekommt jeder einzelne diese Materialien per Hauspost zugestellt. "Im Zeitalter von Email und WWW ist das eigentlich eine anachronistische Form der Verteilung, die erstens einen enormen Kopier- und Papieraufwand bedeutet und zweitens langsamer ist als eine EDV-mäßige Verteilung dieser Materialien", begründet Moser ihren Vorstoß.

Der Vorteil dieser Art der Verteilung wäre auch, daß die Anfragebeantwortungen, die derzeit meist erst etwa zwei bis drei Wochen nach ihrer Verschickung auf der Homepage des Parlaments zu finden sind, nach Eintreffen von den Ministerien auf die Homepage gestellt werden könnten. "Für interessierte Bürger wäre damit eine wesentlich schnellere Einsichtnahme möglich", so Moser. Abgeordnete, die das bisherige System beibehalten wollen, also ihre Materialien weiterhin auf in Papierform erhalten wollen, sollten dies auch in Anspruch nehmen können, so Moser.

Aufgrund von bereits erfolgten Vorgesprächen seitens der Abgeordneten der Grünen, soll dieser Vorschlag am Dienstag in der Präsidiale des Parlaments erörtert werden.

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