2. Korrektur zu Ergebnisse der Zentralbetriebsratswahlen im Arbeitsmarktservice (AMS)

Wien (FSG). Am 15. Dezember 1999 fanden im AMS-Österreich erstmals Zentralbetriebsratswahlen statt.

Von 4.721 gültigen Stimmen entfielen auf die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) 3.842 (81,4 Prozent) und auf die Unabhängigen GewerkschafterInnen (UG) 879 Stimmen (18,6 Prozent). Damit ergibt sich eine Mandatsverteilung von 10 Mandaten für die FSG und 2 Mandaten für die UG.++++

Die Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen (FCG) ging genauso wie bei den vorangegangenen Betriebsratswahlen leer aus. Aufgrund dieses Ergebnisses ergibt sich im Vergleich der Personalvertreterwahl 1995 (damals hat das AMS noch solche Wahlen durchgeführt) zu jener 1999 (inkl. der Zentralbetriebsratswahl beim AMS) folgendes Endergebnis:

Personalvertreterwahl 1995 (inkl. AMS):

Gültige Stimmen: 214.874
ÖAAB/FCG: 111.937 52,09 Prozent
FSG: 65.164 30,33 Prozent
UG: 13.098 8,10 Prozent AUF: 17.375 8,09 Prozent
Namenslisten 7.300 3,39 Prozent

Personalvertreterwahl 1999 (und Zentralbetriebsratswahl AMS):

Gültige Stimmen : 214.574
ÖAAB/FCG 112.983 = 52,65 Prozent (+ 0,56)
FSG 65.656 = 30,60 Prozent (+ 0,27)
UG: 13.275 = 6,19 Prozent (+ 0,09) AUF 15.667 = 7,30 Prozent (- 0,79)
Sonstige 6.993 = 3,26 Prozent (- 0,13)

Aufgrund dieses Ergebnisses ist eindeutig ersichtlich, dass jene Fraktionen (FSG, FCG und UG) die sich zur Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und zum Österreichischen Gewerkschaftsbund und ihren Zielsetzungen bekennen, von den öffentlich Bediensteten gestärkt wurden und die in Auflösung begriffene FGÖ-Gewerkschaft entscheidend geschwächt wurde. (pet)

FSG, 17. Dezember 1999
Nr. 99

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