Boeing präsentiert Kampfflugzeug für 21. Jahrhundert

Palmdale (ots) - Tausende von Mitarbeitern, Zulieferern und Kunden aus aller Welt waren anwesend, als Boeing am Mittwoch (Ortszeit) im kalifornischen Palmdale seine beide Demonstrator-Flugzeuge für das Joint Strike Fighter Programm (JSF) vorstellte. Damit hat Boeing im Wettbewerb um das taktische Standard-Kampfflugzeug für das 21. Jahrhundert einen entscheidenden Schritt getan.

Die US Luftwaffe, die US Navy, das US Marine Corps sowie die britische Royal Airforce und Royal Navy haben im Rahmen ihrer Modernisierung einen Bedarf von insgesamt 3.000 taktischen Kampfflugzeugen. Um ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit zu sichern, hatten sie sich schon frühzeitig darauf geeinigt, ein gemeinsames Basismodell für die unterschiedlichen Einsatzspektren einzuführen.

1995 wurde bei verschiedenen Herstellern die Entwicklung von Demonstrator-Flugzeugen in Auftrag gegeben. Im Jahr 2001 wollen die Auftraggeber entscheiden, welcher der Wettbewerber den Auftrag zum Bau des JSF erhält. Das erste Flugzeug soll 2008 ausgeliefert werden.

Die Demonstrator-Maschinen mit den Namen X-32A und X-32B, die im Frühjahr mit der Flugerprobung beginnen werden, erbringen den Nachweis, dass das von Boeing entwickelte Konzept den Anforderungen der Auftraggeber entspricht. Während die X-32A konventionell startet und landet, ist die X-32B ein Senkrechtstarter, der beim amerikanischen Marine Corps, bei der Royal Airforce und der Royal Navy die Nachfolge des "Harrier" antreten soll.

Trotz der sehr unterschiedlichen Anforderungen an die verschiedenen Varianten des Flugzeugs haben beide rund 80 Prozent gemeinsame Bauteile. Dazu gehören zum Beispiel identische Triebwerke und Bordsysteme. Dies sichert eine wirtschaftliche Produktion und niedrige Unterhaltskosten - in Zeiten angespannter Budgets ein wichtiger Gesichtspunkt.

"Dieses Flugzeug ist wirtschaftlicher als jedes andere Kampfflugzeug, das bisher gebaut wurde", betonte Boeing-Vostandsvorsitzender Phil Condit anlässlich des Roll-Outs. "Der Schlüssel dazu sind Lean Manufacturing, hohe Qualität und internationale Zusammenarbeit." 17 der insgesamt 30 Zulieferer, die an der Entwicklung des JSF beteiligt sind, kommen aus Europa.

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