NÖ Kammerpräsidentin Sonja Zwazl: Sparen hat auch beim Kammerneubau Vorrang!

Wirtschaftskammer NÖ: Mehr Leistungen - weniger Kosten

Wien (OTS) - Im Interesse ihrer Mitglieder wird die Wirtschaftskammer Niederösterreich einen Weg einschlagen, der durch noch größere Sparsamkeit, höhere Effizienz und ein moderneres, mitgliedergerechtes Leistungsangebot gekennzeichnet ist. Präsidentin Sonja Zwazl legte in der ersten Sitzung des Präsidiums, die unter ihrer Leitung stattfand, damit auch die Prämissen für den Kammerneubau in St. Pölten fest. "Unsere Strategie ist zukunftsorientiert - und das gilt nicht nur für die Baumaßnahmen, sondern auch für das von den Mitgliedern gewünschte Leistungsspektrum", betonte sie.

Der Beschluss für die Errichtung des mit 480 Millionen Schilling veranschlagten Kammergebäudes in der Landeshauptstadt St. Pölten war einstimmig bei der Vollversammlung am 1. Juli gefasst worden, und noch im Sommer waren von Architekt Prof. Dipl.-Ing. Domenig die Planungsarbeiten aufgenommen worden. "Jetzt geht es darum", so Präsidentin Sonja Zwazl mit Nachdruck, "bei diesem Neubau alle Einsparungsmöglichkeiten auszuloten und auch auszuschöpfen". Sie betonte in diesem Zusammenhang aber auch, dass Sparmassnahmen dort ihre Grenzen haben, wo das Leistungsangebot für die klein- und mittelständischen Betriebe bei der Vertretung der Mitgliederinteressen oder bei den Serviceleistungen unter die Räder kommt.

Es sei zwar nicht damit zu rechnen, dass sich durch Änderungen in der Planungsphase die für das Jahr 2003 vorgesehene Fertigstellung verzögert, "doch würden wir eine zeitliche Verschiebung in Kauf nehmen, wenn wir dadurch im Interesse unserer Mitglieder nicht nur Geld einsparen, sondern auch die Leistungen verbessern können", erklärte die Präsidentin.

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