Hofmann zu Leitl-Kooptierung: ÖVP-Wirtschaftsbund tritt Demokratie mit Füßen

WB muß Mitgliederbefragung selbst zahlen! - Rot-schwarze Koalition in Wirtschaftskammer einzementiert

(Wien, 16-12-1999) Als demokratiepolitischen Skandal bezeichnet der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), NAbg. Max Hofmann, die geplante Kooptierung des ÖVP-Wirtschaftsbundkandidaten Christoph Leitl zum Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Österreich.****

Dieser Deal sei der Gipfel des "schwarzen" Machtrausches des Wirtschaftsbundes, der die Wirtschaftskammer als sein uneingeschränktes Privateigentum betrachte, das er nur mit der "sozialistischen Unternehmertarnorganisation" zu teilen bereit

sei. Nun sichere sich der Wirtschaftsbund völlig ungerechtfertigt einen vierten Vizepräsidenten. Die freiheitlichen Wirtschaftstreibenden seien hingegen trotz eines Wahlergebnisses von mehr 21 Prozent im Kammerpräsidium überhaupt nicht vertreten.

Der Wirtschaftsbund tue gerade so, als ob die Kammerwahlen im März 2000 nur noch eine reine Formsache seien und beginne bereits jetzt das "Fell des Bären zu verteilen!" Damit werde das demokratische Wahlrecht von fast 400.000 österreichischen Unternehmern mit Füßen getreten, betont Hofmann.

"Durch die Leitl-Kooptierung werden auch neue Kosten produziert, um dem Wirtschaftsbund-Kandidaten einen ungerechtfertigten Startvorteil für die Kammerwahlen im März 2000 zu verschaffen. Leitl kann dadurch die gesamte, mit dem Geld der Zwangsmitglieder finanzierte Kammerinfrastruktur für seinen Wahlkampf nutzen."

Die von Leitl neuerdings angekündigte Mitgliederbefragung sei plumpe Wahlkampftaktik. "Daher muß die Umfrage auch vom ÖVP-Wirtschaftsbund gezahlt werden", fordert Hofmann.

"Der Kooptierungs-Deal hat einmal mehr gezeigt, daß sich auch mit Leitl an den verkrusteten Strukuren und selbstherrlichen Gepflogenheiten in der Kammer nichts ändern wird. Leitl steht für die Fortsetzung des Maderthaner-Kurses, der nur durch freiheitliche Unternehmer und niemals durch einen Wirtschaftsbundkandidaten beendet werden kann", schloß Hofmann.

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