Fronius-Grafik im Badener Frauenbad

Meisterleistungen in allen gängigen Techniken

St.Pölten (NLK) - In der literarischen Illustration lag die Stärke des vor elf Jahren verstorbenen Malers und Grafikers Hans Fronius, der die letzten Jahre seines Lebens in Perchtoldsdorf verbrachte. Aus dieser Sparte seines Werkes stammen 144 Veröffentlichungen. Die NÖ Gesellschaft für Kunst und Kultur zeigt im Frauenbad in Baden vom 18. Dezember 1999 bis 26. März 2000 die Ausstellung "Hans Fronius -Graphische Werke". Als Kurator wurde der frühere Direktor der Albertina, Dr. Walter Koschatzky, gewonnen, als Beraterin stand die Frau des Künstlers, Christine Fronius, zur Verfügung. Die Ausstellungsexponate stammen aus dem Salzburger Rupertinum, die NÖ Versicherung bewährte sich als Sponsor.

Fronius gehört zu den prägendsten Erscheinungen österreichischer Kunst in den letzten Jahrzehnten. Er war Individualist und läßt sich in keine Kunstrichtung einordnen. Er besaß überragende zeichnerische Fähigkeiten und einen hohen Bildungsgrad, der zu überzeugenden Ergebnissen bei der literarischen Illustration führte. Aber auch in der freien Grafik leistete er Großartiges. Zu Lebzeiten gab es eine große Zahl von Ausstellungen in aller Welt und viele Monografien und Werksverzeichnisse von 1953 bis in die jüngste Gegenwart. Über das Werk von Hans Fronius entstanden insgesamt 14 Dokumentar- und Fernsehfilme, die im In- und Ausland gezeigt wurden. Fronius, der 1903 in Sarajewo als Sohn eines Arztes geboren worden war, entstammte einer siebenbürgischen Adelsfamilie und wurde 1914 Augenzeuge des Attentates auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und dessen Gemahlin. Seine Jugend verbrachte Fronius in Graz.

Die Ausstellung im Frauenbad ist vom 18. Dezember 1999 bis 26. März 2000 jeweils Dienstag bis Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 19 Uhr zugänglich, am 24., 25. und 31. Dezember 1999 sowie am 1. Jänner 2000 ist sie geschlossen.

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