Bösch: "Hartes Durchgreifen bei Kindesmißbrauch!"

"Erschreckende Häufung von Verbrechen an Kindern"

Wien, 1999-12-16 (fpd) - Die Tatsache, daß es immer wieder schrecklicher Anlaßfälle bedürfe, damit sich Politiker von SPÖ und ÖVP einem Problem zuwenden, sei ja altbekannt. Es wäre jedoch Zeit, daß auch etwas geschehe, denn nur die Betroffenen zu mimen und nicht zu Handeln, sei verantwortungslos und heuchlerisch, meinte heute der freiheitliche Abg. Dr. Reinhard E. Bösch. ****

Es könne nicht angehen, daß schwere Übergriffe gegen Kinder gleichsam als Kavaliersdelikte geahndet würden, wogegen jeder Ladendiebstahl nahezu massivere rechtliche Konsequenzen nach sich ziehe, meinte Bösch.

Schon seit Jahren versuchten die Freiheitlichen mit parlamentarischen Initiativen den Schutz von Kinder zu verbessern und wirkungsvolle gesetzliche Regelungen durchzusetzen. Die Freiheitlichen Vorschläge scheiterten jedoch immer an der rot-schwarz-grünen Ablehnung, so Bösch weiters.

Bösch fordert in diesem Zusammenhang die sofortige Abschiebung diesbezüglich straffällig gewordener Ausländer, die sich mit den meist rigorosen Strafbestimmungen ihrer Herkunftsländern konfrontiert sehen sollten und nicht mit der "Wohltat" eines wenige Monate dauernden Gefängnisaufenthaltes in Österreich.

Weiters seien die Koalitionäre aufgefordert, endlich die freiheitlichen Vorschläge zum Schutz der Kinder zu unterstützen, um wenigstens eine ordentliche Prävention zu schaffen. Eine Verharmlosung von Verbrechen gegen Kinder sei nicht mehr akzeptabel, das Aussprechen von bedingten Strafen in solchen Fällen sei abzuschaffen, alle Hafterleichterungen wie etwa Freigang zu streichen und die Abnahme eines genetischen Fingerabdruckes als obligatorisch einzuführen, schloß Bösch. (Schluß)

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