Motz: Strompreissenkung der EVN nicht an Verbundpreise gebunden

Bonuszahlung ersetzt keine generelle Strompreissenkung

St. Pölten, (SPI) - "Erste positive Schritte in die richtige Richtung ersetzen jedenfalls keine durchaus machbare Strompreissenkung bzw. eine generelle Durchleuchtung des Energiepreisgefüges in Niederösterreich", kommentiert der Korneuburger SP-Landtagsabgeordnete Mag. Wolfgang Motz die Ankündigung der EVN, Mehrfachkunden für das Jahr 1999 mit einer Bonuszahlung "zu beglücken". Jedenfalls sollte die Diskussion eine sachliche Ebene nicht verlassen, wobei hier vor allem Kritik an der wirtschaftlich nicht zutreffenden "Verteidigungsstrategie" der EVN zu üben ist. Entgegen der Darstellung der EVN, dass sie an umfangreiche Stromlieferverträge mit dem Verbund gebunden ist, bezieht die EVN nämlich die große Mehrheit ihres Energievolumens am freien internationalen Markt und kann damit von den im Rahmen der Liberalisierung deutlich gesunkenen Einkaufspreisen profitieren.****

Nur mehr rund 20 Prozent des von der EVN abgesetzten Stromes stammt aus den bestehenden Stromlieferungsverträgen mit dem Verbund. "Es ist also endlich an der Zeit, dass sich die EVN auf eine konstruktive Basis begibt und ihre Kunden an den Liberalisierungsgewinnen teilhaben läßt. Ständige Schuldzuweisungen, noch dazu die Verbreitung von völlig unrichtigen Behauptungen, sind jedenfalls nicht dazu angetan zu glauben, dass es der Niederösterreichische Energieversorger mit seiner Ankündigung um eine Strompreissenkung bemüht zu sein, ernst meint", so Abg. Mag. Motz.
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