ÖBB-Gehaltsverhandlungen für 2000: Einigung bei 1,5 % erzielt

ÖBB gehen in die größte Investitionsoffensive seit Bestehen des Unternehmens

Wien (öbb): Nach fünf schwierigen Verhandlungsrunden konnte das ÖBB-Management soeben mit der Gewerkschaft der Eisenbahner eine Einigung für das Jahr 2000 erzielen. Während das ÖBB-Management eine 1,3%ige Gehaltserhöhung für 2000 angeboten hat, lag die Forderung der Gewerkschaft bei 1,7%. Getroffen haben sich die Verhandlungspartner in der Mitte bei 1,5%. Aufgrund des Rekordergebnisses 1999 wird außerdem eine einmalige Erfolgsprämie in Höhe von 2.000,-- ATS in den nächsten Tagen an die Mitarbeiter ausbezahlt. Diese Gehaltsrunde kostet die ÖBB ca. eine halbe Milliarde ATS.****

"Wir müssen auch weiterhin den Gürtel enger schnallen, um die langfristige Absicherung des Unternehmens ÖBB gewährleisten zu können", sagt ÖBB-Generaldirektor Draxler in einer ersten Stellungnahme zur Einigung bei der Gehaltsrunde. Gleichzeitig setzt Draxler voll auf Offensiven und Milliardeninvestitionen. Bei der gestrigen Aufsichtsratsitzung der ÖBB wurde das bisher größte Investitionsvolumen seit Bestehen der ÖBB genehmigt. Diese Milliardeninvestitionen sind die Basis der Qualitätsoffensive der ÖBB "Eine bessere Bahn ist unser Ziel", so ÖBB-Generaldirektor Helmut Draxler.

Aufsichtsrat genehmigt größte Investitionsoffensive in der Unternehmensgeschichte
Insgesamt werden die ÖBB 5,3 Mrd. ATS im Jahr 2000 in den Absatzbereich (für Waggons, Loks, Terminals ...) investieren. Für den Unternehmensbereich Infrastruktur beschloß der Aufsichtsrat für das bevorstehende Jahr 2000 ein Investitionsvolumen von 15 Mrd. ATS.

Güterverkehrsoffensive: Umsatzzuwächse sichern Arbeitsplätze
Der ÖBB-Aufsichtsrat genehmigte in seiner gestrigen Sitzung den Kauf weiterer Unternehmen sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze, um die ÖBB zu einem starken europäischen Logistikunternehmen zu entwickeln. Bis 2003/2004 wird dadurch der Güterumsatz von ca. 13 Mrd. ATS auf über 20 Mrd. ATS wachsen.

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