VP-Kössl zum Rücktritt des F-Polizeigewerkschafters Kleindienst

Niederösterreich, 15.12.99 (NÖI) "Um 10 Jahre zu spät kommt die Erkenntnis von Josef Kleindienst, daß er beim falschen Verein
war", so Gendarmerie-Personalvertreter Abg.z.NR Günter Kössl als Reaktion auf den Austritt des geschassten AUF-Gründers aus der Freiheitlichen Partei.****

"Kleindienst hat sich weder als Polizei-Gewerkschafter noch als Buchautor ausgezeichnet", meint Kössl und kann den "bisherigen Leistungen" des ehemaligen Spitzenfunktionärs nichts abgewinnen. "Wenn jemand das Vertrauen seiner Kollegen so mit den Füßen tritt wie Kleindienst durch die Publikation des Ratgebers 'Nie mehr
Strafe zahlen', dann hat er ohnehin in öffentlichen Funktionen nichts mehr zu suchen". Kössl hofft, daß sich der "Selbstreinigungsprozeß" der Freiheitlichen fortsetzt und gibt dem ausscheidenden FPÖler noch den Tipp, ein Buch über sich und andere ehemalige Parteifreunde zu schreiben, frei nach dem Titel:
"Rosenstingl, Gratzer und ich – die Freiheiten, die wir meinen."

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