Berg Isel Tragödie: Angehörige der Opfer wollen Veranstalter klagen. - Vorarlberger Rechtsanwalt klärt Haftungsfrage ab.

Vorausmeldung NEWS 50/16.12.1999

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, wollen zwei Angehörige jener Mädchen, die nach dem Snowboard-Event am 4. Dezember 1999 im Innsbrucker Berg-Isel-Stadion ums Leben kamen, den Veranstalter klagen.

Der bekannte Gefäßchirurg Carlo Agreiter, der am vergangenen Donnerstag seine 21jährige Tochter Ines zu Grabe tragen mußte, überlegt, sich mit Erika Binder - sie verlor ihr einziges Kind Melanie - an einer Sammelklage gegen den Organisator des "Air and Style Contest" zu beteiligen. Agreiter: "Ich will, daß sich das Unglück am Berg Isel nie mehr wiederholt. Diese Tragödie hätte man vermeiden können."

Vertreten werden Agreiter und Binder voraussichtlich vom Bregenzer Anwalt Arnulf Summer. Ihm gelang es, zwei Sutdentinnen ausfindig zu machen, die bereits ein Jahr zuvor bei eben dieser Snowboard-Veranstaltung - nur zehn Meter von der jetzigen Unglücksstelle entfernt - zu Sturz kamen und unter eine Menschenmasse gerieten. Summer: "Wie durch ein Wunder blieben sie unverletzt."

Summer prüft derzeit, ob er rechtlich auch die Stadt Innsbruck belangen kann: "Das wird sich anhand der Gutachten zeigen. Es muß bezweifelt werden, da die Behörden genügend Vorsorge getroffen haben."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS Chefredaktion
Tel.: (01)213 12/113

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS