Planungen für Bau der Donaubrücke Traismauer voll angelaufen

Mit dem Baubeginn ist im Jahr 2004 zu rechnen

St.Pölten (NLK) - Im Zuge des etappenweisen vierspurigen Ausbaues der Donau Straße (B 304) zwischen Tulln und Krems ist bekanntlich auch die Errichtung einer Donaubrücke bei Traismauer mit Anschluß an die Kremser Schnellstraße (S 33) vorgesehen. Die Vorarbeiten für dieses Projekt, das das Kernstück der vierspurigen Straßenverbindung zwischen der S 33 und der B 304 sein wird, laufen bereits auf Hochtouren. In der nun vorliegenden Machbarkeitsstudie, die heute vom NÖ Straßendienst mit Straßenbaudirektor Dipl.Ing. Meinrad Stipek an der Spitze präsentiert wurde, werden mehrere Varianten für eine mögliche Trassenführung mit insgesamt drei möglichen Brückenstandorten aufgezeigt. Nach dem derzeitigen Stand der Planungen soll nun bis Mitte 2000 das Vorprojekt mit Auswahl der Trassenvarianten abgeschlossen werden. Anschließend wird das Einreichprojekt für das Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren ausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wird es auch eine enge Zusammenarbeit mit Raum- und Umweltexperten geben. Vor allem, weil im Zuge der Realisierung dieses Projektes im Nahbereich der Donau wertvolle Zonen gequert werden, die auch als Natura 2000-Gebiet unter Schutz gestellt werden sollen. Stipek rechnet, daß das UVP-Verfahren bis Mitte 2003 abgeschlossen werden kann und nach Vorliegen der Trassenverordnung schließlich 2004 der Baubeginn sein wird. Die Gesamtkosten werden je nach Trassenvariante zwischen 600 Millionen Schilling und 1,2 Milliarden Schilling liegen. 2007 bis 2008 soll dieses Projekt, das im 15 Milliarden Schilling-Ausbaupaket für Niederösterreichs Straßen enthalten ist, für den Verkehr freigegeben werden. Mit diesem Straßenbauvorhaben soll nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht, sondern auch die B 19 entlastet und gleichzeitig eine attraktive und leistungsfähige Verkehrsverbindung aus dem Raum nördlich von Wien nach St.Pölten und zur Westautobahn sichergestellt werden.

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