NÖ Verkehrsunfallstatistik von Jänner bis Oktober 1999

Mehr Verletzte und Unfälle, wenig Änderungen bei Verkehrstoten

St.Pölten (NLK) - Laut einer Mitteilung des Österreichischen Statistischen Zentralamtes ereigneten sich in Niederösterreich in den ersten zehn Monaten dieses Jahres 6.188 Unfälle mit Personenschaden im Straßenverkehr, das sind um 5,8 Prozent mehr als in der gleichen Periode des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Verletzten auf 8.224 Personen oder plus 6,2 Prozent zu. Die Zahl der Verkehrstoten stieg von 233 auf 237 Personen. Auch sonst zeigt die Analyse der Unfallszahlen einen besorgniserregenden Trend, meint das Kuratorium für Verkehrssicherheit. Denn im Ortsgebiet waren gegenüber dem Vorjahr zwar um 14 Verkehrstote weniger zu beklagen, dafür fiel aber die Entwicklung im Freiland - 18 Verkehrstote mehr als im Vergleichszeitraum 1998 - negativ aus. "Die Sensibilität für Geschwindigkeit ist bei vielen Verkehrsteilnehmern zu gering. Plötzlich auftretende Veränderungen bei der Sicht und den Straßenverhältnissen, gepaart mit unangepaßter Geschwindigkeit, führen bei uns immer wieder zu hohem Blutzoll", weiß der Leiter der Landesstelle Niederösterreich in St.Pölten, Helmut Lindner.

Auch die Zahl der Alkoholunfälle und der dabei verletzten Personen steigt weiter. Bei 407 Unfällen mit Alkohol oder zusätzlichen 4,7 Prozent wurden 587 Personen, das sind um 10,5 Prozent mehr, verletzt. 19 Personen - im Vorjahr 20 - wurden getötet.

Dagegen haben die intensiven Bemühungen zur Senkung von Kinderunfällen positive Auswirkungen: Mit 568 Kinderunfällen bis Oktober, um 7,5 Prozent weniger, sowie 612 verletzten Kindern, das sind um 3,3 Prozent weniger als im Vorjahr, schneidet Niederösterreich heuer um einiges besser ab. Auch die Zahl der toten Kinder - heuer vier, im Vorjahr zehn - läßt hoffen. In Niederösterreich sind in diesem Bereich die Ergebnisse weitaus besser als der Bundestrend.

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