GRÜNE FORDERN UNTERSUCHUNGSSAUSSCHUSS IN DER CAUSA AMS Öllinger: Montägigen Dementis folgen heute erste Geständnisse

"Die Merkwürdigkeiten beim Verkauf der AMS-Immobilie Weihburggasse 30 und die riskante Veranlagung von AMS-Geldern muß vom Parlament aufgeklärt werden, denn es geht um öffentliche Gelder. Daher werden die Grünen in der heutigen Parlamentssitzung die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses in dieser Causa verlangen", erklärt der Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger. Dieser Untersuchungsausschuß sei umso nötiger, als etwa der AMS-Rechtsanwalt Fichtenbauer unter dem Druck der Aufdeckungen der Grünen heute schon zugibt, was er am Montag noch heftig bestritten hatte.

Öllinger erinnert daran, daß Fichtenbauer gegenüber der Zeitschrift Format am Montag folgendes entschieden dementrierte, daß er nämlich "irgendeine Maßnahme in Richtung der Durchführung einer Treuhandveranlagung bei der Trigon Bank gesetzt" habe. Im heutigen Standard gibt er hingegen zu, daß er 'noch im Oktober den Entwurf des Treuhändervertrages auf Wunsch eines ordnungsliebenden AMS-Mitarbeiters diesem zugefaxt' habe.

Auch bei der Bezahlung der Provision an die Golf Immobilien Gmbh scheint nun innerhalb des AMS durch den Druck der veröffentlichten Recherchen der Grünen ein Umdenken stattzufinden. "Die Machenschaften von Vorstandsdirektor Böhm scheinen nun auch innerhalb des AMS zunehmend hinterfragt zu werden", so Öllinger. Ein wirkliche Aufklärung der beiden Causae kann aber nur durch einen Untersuchungsausschuß erfolgen, denn im AMS selbst ist gerade angesichts der bevorstehenden Weiterbestellung der beiden Chefs nicht mit einer gründlichen und vorbehaltlosen Aufklärung zu rechnen, erklärt Öllinger abschließend.

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