ARBÖ: Heute offizieller Christbaumverkaufsstart - so kommt der Baum sicher nach Hause

Wien (ARBÖ) - Heute, 15.12.1999, startet in Wien der offizielle Christbaumverkauf an 580 Verkaufsplätzen. Damit der Christbaum nicht während der Fahrt verloren geht und sicher nach Hause gelangt, gibt der ARBÖ wichtige Tips:

Bedenken Sie beim Kauf ihres Weihnachtsbaumes, daß die gesetzlichen Vorschriften für den Transport sperriger Güter keine Ausnahmen für Weihnachtsbäume kennen. Für den Weihnachtsbaum gelten daher die selben Gesetze wie für jedes andere Transportgut. Der Weihnachtsbaum gilt manchmal als Langgut-Transport. Viele Weihnachtsbaum-Käufer bevorzugen große Bäume, haben aber oft nicht das geeignete Transportmittel, um dieses sperrige Gut nach Hause
zu befördern. Das bedeutet in der Praxis:

- Der Weihnachtsbaum muß sicher transportiert werden. Das
bedeutet, daß ein simples Vertauen der Fracht am Dach verboten
ist. Wer keinen geeigneten Dachträger hat, darf die Tanne nicht aufs Dach "schnallen".

- Der Weihnachtsbaum darf den Lenker nicht behindern. Wer also den Baum auf dem Beifahrersitz befördert, kann mit dem Gesetz in Konflikt kommen.

- Die freie Sicht - auch auf Außenspiegel - darf nicht hinter Tannen- oder Fichtennadeln verschwinden.

- Der Gesetzgeber schreibt fixe Grenzen für die Länge des Weihnachtsbaumes vor: Bei Überlänge, das heißt wenn der Baum mehr als einen Meter über die Stoßstange reicht, muß die lange Fracht mit einem Warnhinweis kenntlich gemacht werden. Dieser vorgeschriebene Warnhinweis muß eine 25 x 40 cm große, weiße Tafel mit einem 5 cm breiten roten Rand sein, die höchstens 90 cm über der Fahrbahn baumelt.

- Auch wer den Baumwipfel aus der Heckklappe seines Kombi schauen läßt, und das Metermaß überschreitet, muß unbedingt eine solche Tafel befestigen.

Nach Meinung des ARBÖ ist der Transport von größeren Christbäumen auf dem Autodach - mit geeigneten Dachträgern -jedenfalls die sicherste Variante.

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