ARBÖ: Autowäsche im Winter erspart viele Probleme

Wien (ARBÖ) - So mancher hat sich um diese Jahreszeit mit den ständig wechselnden Witterungsverhältnissen schon überlegt, ob es überhaupt sinnvoll ist, mit dem Auto durch die Waschstraße zu fahren. Das häufigste Gegenargument der Kraftfahrer: Spätestens bei der ersten Fahrt, möglicherweise aber schon am Parkplatz neben der Straße, wird das Vehikel ohnehin wieder mit Schmutz bespritzt.

Die ARBÖ-Techniker warnen allerdings davor, mit dieser Begründung die Autowäsche auf die monatelange Bank zu schieben. "Je mehr sich die Autofarbe dem Straßengrau angleicht, desto schwerer ist es auch erkannt zu werden. Wenn dann auch noch die Beleuchtungsgläser schmutzig sind, fährt man überhaupt "inkognito" - unerkannt von allen anderen Verkehrsteilnehmern", betont ARBÖ-Techniker Dipl.-Ing. Martin Ognar.

Für Lackschäden, die im Winter meist durch hochgeschleuderten Streusplitt auftreten, haben die ARBÖ-Techniker folgenden Tip parat: Lackschäden sollte man vorerst mit Alkohol reinigen und danach - zum Schutz - einfetten. Bei frostigen Temperaturen ist
das Ausbessern mit Lack nahezu unmöglich. An einem wärmeren Tag kann das Ausbessern mit Tupflack nachgeholt werden. Durch diese Vorgangsweise wird größeren Folgeschäden Einhalt geboten.

Der schmutzige Schnee und die Nässe auf den Straßen macht nicht nur unsere Autos zu einer einheitlichen grauen Blechlawine, er überzieht auch viele Kennzeichen mit einem undurchdringbaren Grauschleier. Verkehrsteilnehmer erkundigen sich nun verstärkt
beim ARBÖ, ob der Fahrzeuglenker stets für ein sauberes, gut lesbares Kennzeichen zu sorgen hat. Die ARBÖ-Verkehrsjuristen verweisen darauf, daß natürlich der Lenker dafür sorgen muß, daß die Identität seines Autos immer zweifelsfrei erkennbar ist. Dazu zählt auch ein lesbares Kennzeichen. Es könnte zur Zeit durchaus vorkommen, daß man von Polizei oder Gendarmerie angehalten wird
und dazu aufgefordert wird, sein Kennzeichen zu putzen. Im Extremfall kann das Exekutivorgan sogar eine Strafe verhängen.

Der ARBÖ gibt für aufgehaltene Lenker dazu folgende Argumentationshilfe: Man ist nicht verpflichtet, quasi im Minutenabstand die Lesbarkeit des Kennzeichens zu kontrollieren.
Wer also dem Beamten glaubhaft versichern kann, daß er beispielsweise eine stundenlange Autobahnfahrt hinter sich hat und dabei natürlich nicht in der Lage war, sein Kennzeichen stets von Schmutz frei zu halten, darf nicht bestraft werden.

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