ÖBB-Gehaltsrunde ergebnislos abgebrochen

ÖBB-Vorstand wartet auf zumutbares Angebot

Wien (OTS) - Soeben ist die vierte Runde der Gehaltsverhandlungen der ÖBB mit der Gewerkschaft der Eisenbahner (GdE) abgebrochen worden. Die GdE verlangte eine Erhöhung um 2,3 Prozent, was durch ÖBB-interne Struktureffekte einer Defacto-Erhöhung von rund 4 % gleichkäme. Die ÖBB haben 1,3 % angeboten. Dies hätte einer Erhöhung von defacto 1,7 % entsprochen (knapp mehr als die Beamtenlohnrunde). Die Forderungen der Gewerkschaft der Eisenbahner sind für die ÖBB keinesfalls akzeptabel und "weit überzogen".****

Das faire Angebot der ÖBB entspricht der wirtschaftlichen Situation und den verschärften Wettbewerbsbedingungen. Die Verhandlungsrunde wurde nicht nur ergebnislos abgebrochen; der Vorsitzende der Gewerkschaft der Eisenbahner, Haberzettl, drohte sogar mit sofortigen Störaktionen im Güterverkehr. Mit Störaktionen im Personenverkehr müsse – so Haberzettel - in der Weihnachtszeit ab dem 25.12. 1999 gerechnet werden.

Die GdE berät derzeit in ihren internen Gremien die weitere Vorgangsweise. Die ÖBB zeigen sich weiterhin verhandlungsbereit.

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