Eisenbahner - Gehaltsverhandlungen ergebnislos abgebrochen!

Gewerkschaftliche Maßnahmen werden beschlossen

Nach vier ergebnislosen Verhandlungsrunden wurden heute die Gehaltsverhandlungen zwischen dem ÖBB-Vorstand und der Gewerkschaft der Eisenbahner abgebrochen.

Wie Gewerkschaftsvorsitzender Wilhelm Haberzettl erklärt, war das Angebot der ÖBB-Verhandlungspartner mit 1,3 % Gehaltserhöhung unannehmbar. Die Forderung der Gewerkschaft der Eisenbahner betrug 1,7% und die Aufnahme von ca. 6.000 neuen MitarbeiterInnen, um die nun bereits jahrelang anhaltende - für die MitarbeiterInnen immer unerträglicher werdende - Überstundensituation zu entschärfen. ++++

Mit Ende Oktober 1999 sind rund 3,2 Millionen Überstunden offen, die einer Jahreskopfleistung von über 2.000 MitarbeiterInnen entsprechen. Darüber hinaus sind mit dem gleichen Zeitpunkt rund 1.476 Millionen Urlaubstage offen, für deren Abdeckung - ebenso wie für die Überstunden keine Personalressourcen vorhanden sind.

In einer für heute 17.00 Uhr angesetzten Zentralleitungssitzung wird die Gewerkschaft der Eisenbahner entsprechende gewerkschaftliche Maßnahmen beschliessen.

ÖGB, 13. Dezember 1999 Nr. 598

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Alfred Pitnik
Tel. (01) 546 41/410 Dw.

Gewerkschaft der Eisenbahner

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB