103 NÖ Gemeinden im Klimabündnis

Sobotka: Ziel ein Jahr früher erreicht

St.Pölten (NLK) - Das für Ende 2000 gesteckte Ziel von 100 niederösterreichischen Gemeinden beim Klimabündnis wurde bereits ein Jahr früher als erwartet erreicht. In St. Pölten präsentierte heute Umweltlandesrat Wolfgang Sobotka die Zwischenbilanz, daß sich in Niederösterreich mittlerweile 103 Gemeinden zum Klimabündnis und damit zur 50-prozentigen Reduktion des CO2-Ausstoßes bis 2010 bekennen. Seit Beginn der Aktion ist es damit zu einer Verdreifachung an umfassend umweltpolitisch engagierten Gemeinden gekommen.

Als Beispiele mit besonderer Signalwirkung hob der Umweltlandesrat dabei die Gemeinden Grimmenstein, Perchtoldsdorf, Deutsch-Wagram, Tattendorf, Bruck/Leitha und Baden hervor, die das Land in Klimabündnis-Wettbewerben erfolgreich vertreten haben. So habe Tattendorf neben der Errichtung von Radwegen für den Nahverkehr und der Förderung von Solaranlagen auch alle Gemeindegebäude auf eine neue Wärmedämmung umgestellt. Baden wiederum habe u.a. eine Gratisberatung für umweltbewußtes und energieschonendes Hausbauen eingerichtet, setze im Nahverkehr auf Citybusse und für Dienstfahrten auf Elektroautos und Fahrräder.

Nach Erreichen der 100 Gemeinden-Marke und damit dem Auslaufen der 10 Millionen Schilling-Projektförderung werden derzeit Überlegungen angestellt, wie die weiteren beitretenden Gemeinden finanziell unterstützt werden können. Unabhängig davon möchte Sobotka nächstes Jahr den Beitritt von Schulen zum Klimabündnis forcieren. Das beinhaltet neben der Erstellung von Energiebilanzen auch fächerübergreifenden Unterricht zum Thema Nachhaltigkeit, etwa unter dem Aspekt "Apfelsaft aus der Region ist besser als Orangensaft aus der Ferne". Derzeit sind acht niederösterreichische Schulen im Klimabündnis.

Im Rahmen seiner Zwischenbilanz, die für 1999 z.B. auch 4.000 Kinder ausweist, welche die Ausstellung "Klima verbündet" besucht haben, verwies Sobotka auch darauf, daß im Frühjahr 2000 mit ersten Hochrechnungen zur tonnagemäßigen CO2-Reduzierung der Gemeinden auf Basis zu erstellender Energiebilanzen zu rechnen sei.

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