Gewerbeverein: Finanzminister blamiert uns im Ausland

Wien (OTS) - Als unlängst im Zusammenhang mit der
Regierungsbildung der Bundespräsident über "eine Regierung, die Österreichs Ansehen im Ausland sichert" sprach, hat er wahrscheinlich nicht an den provisorischen Finanzminister gedacht. Die renommierte "Zeit" schreibt: "Als einziges der Euro-Länder weitet Österreich seine Verschuldung aus. Von 2,1 Prozent in diesem Jahr auf 2,5 Prozent. Damit nähert es sich der 3-Prozent-Grenze des Stabilitätspaktes für die Gemeinschaftswährung und steht schlechter da als beispielsweise Polen." Der Anwärterstaat wird 2000 sein Defizit auf 2,4 Prozent bringen. Betrachtet man den Vergleich ausserhalb Euroland wird mit Ausnahme von Japan 2000 jedes zivilisierte Land besser abschneiden als Österreich: USA wird sogar ein Plus aufweisen. Der Österreichische Gewerbeverein fordert daher von einer neuen Bundesregierung: Eine ernsthafte Steuerreform vorzulegen: die derzeitige Steuerreform 2000 - die zu 90 Prozent in den Konsum, großteils den Auslandskonsum fließt - ist kontraproduktiv - sie schafft nur marginal neue Arbeitsplätze. - Ein noch ernsthafteres Sparpaket zu schnüren. Erst unlängst haben Ruttenstorfer's mickrige Personaleinsparungen im Bund allgemeines Kopfschütteln ausgelöst. Ob man so in der Privatwirtschaft agieren wird können? Österreichs EU-Mitgliedschaft hat sehr viel Gutes:
Besonders gut ist sicher das Benchmarking. Daran sieht man, wie die selbstbeweihräuchernden Politiker des Landes weit entfernt sind von der Performance unserer Partnerländer.

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