ALARMSTUFE ROT: BEREITS MEHR ALS 1000 TOTE AUF ÖSTERREICHS STRASSEN ! KfV fordert dringende Umsetzung des Punkteführerscheins

Wien (OTS) - Die Schallmauer ist durchbrochen - der Tod auf der Straße bereits vierstellig: In der 49. Woche des Jahres 1999 wurde der 1000. Mensch auf Österreichs Straßen getötet. Bis einschließlich 13. Dezember sind es - nach vorläufigen Zahlen - 1010 Menschenleben, die heuer zwischen Blech und Asphalt ausgelöscht wurden. Im Vorjahr waren um diese Zeit nach endgültigen Zahlen 909 Verkehrstote zu beklagen. "Das heißt für uns alle: Alarmstufe Rot. Wer diese Zeichen nicht verstehen kann und will, ist mitverantwortlich für unermeßliches Leid", kommentiert KfV-Hauptgeschäftsführer Dr. Othmar Thann den negativen Trend der Unfallstatistik, "wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie Menschen weiterhin durch Leichtsinn und Unvernunft sterben."

Das KfV fordert daher mit Vehemenz die baldige Einführung des Punkteführerscheins, um die gefährliche Minderheit der Raser und Rowdies in Schranken zu weisen. Thann: "Die Gefährdung der unschuldigen Verkehrsteilnehmer muß ein Ende haben. Die Verkehrsmoral der Österreicher läßt teilweise stark zu wünschen übrig:
Nichtangepaßte Geschwindigkeit ist Unfallursache Nummer 1, Alkohol am Steuer ein schwerwiegendes Problem - die schwarzen Schafe auf unseren Straßen können nur mit Hilfe weiterer gesetzlicher Maßnahmen, intensiver Kontrolle und verstärkter Bewußtseinsbildung zu einem sozialverträglichen Verhalten gebracht werden."

Die Verkehrstoten der Woche vom 6. bis 12. Dezember 1999: Von vorweihnachtlichem Frieden keine Spur: 19 Menschen kamen in der Vorwoche im österreichischen Straßenverkehr ums Leben - 12 Pkw-Insassen (davon 6 Lenker), 1 Lkw-Lenker, 2 Moped-Lenker und 4 Fußgänger. Bei 10 der insgesamt 16 tödlichen Unfälle war nichtangepaßte Geschwindigkeit Auslöser der Katastrophe. Besonders tragisch endete letztes Wochenende eine Disco-Heimfahrt im Burgenland: Raserei, Nebel, Straßenglätte und ein mit 6, allesamt nichtange-schnallten, Personen überbesetzter Pkw wurde für zwei junge Menschen zum tödlichen Verhängnis, die anderen vier wurden schwer verletzt.

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