Duisenberg: Österreichs Euro-Information beispielhaft

Hochrangige WKÖ-Delegation besuchte Präsidenten der Europäischen Zentralbank

PWK - Wim Duisenberg, Präsident der Europäischen Zentralbank, stellt der Euro-Informationsarbeit in Österreich ein gutes Zeugnis aus: "Die Vorbereitung auf den Euro werde seitens der österreichischen Institutionen beispielhaft unterstützt. Jetzt ist es wichtig, dass diese gute Arbeit auch in den anderen Ländern der Währungsunion stattfindet, um die Bargeldumstellung möglichst reibungslos durchführen zu können." Besonders hob der EZB-Chef den Beitrag der Wirtschaftskammern zur umfassenden Euro-Vorbereitung der österreichischen Betriebe hervor und beglückwünschte eine hochrangige WKÖ-Delegation zu dieser im europäischen Vergleich hervorragenden Informationsarbeit. ****

WKÖ-Vizepräsident Rene Alfons Haiden, Generalsekretär Günter Stummvoll, der Leiter der Abteilung für Integrations- und Handelspolitik, Günther Graf, der Österreichische Handelsdelegierte in Frankfurt, Friedrich Kuen, und der für den Euro zuständige WKÖ-Projektleiter Matthias Koch waren in Frankfurt von Duisenberg zu einem einstündigen Gespräch empfangen worden.

Besprochen wurden die bisher erfolgreich verlaufene Umstellung auf den Euro zu Beginn des Jahres 1999, die noch verbleibende Zeit bis zur Bargeldumstellung 2002 und die Entwicklung des Euro mit dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Die Europäische Zentralbank werde in Zusammenarbeit mit den nationalen Notenbanken und damit auch mit der Oesterreichischen Nationalbank noch vor Ende 2000 eine Informationsoffensive starten, die 2001 weiter intensiviert werden soll. Die Wirtschaftskammern werden wie bisher mit der Euro-Initiative der Bundesregierung diese nicht nur für die Wirtschaft, sondern für die gesamte Bevölkerung wichtigen Aktivitäten unterstützen.

Neben der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit - die Wirtschaftskammer hat einen europaweiten Runden Tisch seitens der Europäischen Zentralbank zur Bargeldumstellung vorgeschlagen - wurden auch Details des Banknoten- und Münzenaustausches Anfang 2002 besprochen. Dazu gehörten Fragen zur Vorverteilung des Bargeldes und der entsprechenden Vorbereitung in den Unternehmen.

Betreffend den Wertverlust des Euro gegenüber dem US-Dollar seit Jahresbeginn, meinte Duisenberg, dass ihm dies weniger Sorgen bereite, als die negativen Reaktionen darauf in der Bevölkerung. Ein niedriger Eurokurs unterstütze die europäische Exportwirtschaft und damit die Konjunktur, was somit auch positive Auswirkungen bringe. Für die Bevölkerung sei primär die Preisstabilität entscheidend und weniger das Außenverhältnis zum US-Dollar. Dies müsse man den Bürgern verstärkt kommunizieren.

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