Schallaburg feiert Jahr 2000 mit kaiserlichen Schätzen

Hauptausstellung Lothringens Erbe

St.Pölten (NLK) - Als 15jähriger war Franz Stephan von Lothringen nach Wien gekommen und betrat erstmals die Welt des kaiserlichen Hofes. Kaiser Karl VI. erwählte ihn als Gemahl für die Erzherzogin Maria Theresia. Eine Ausstellung auf Schloß Schallaburg im kommenden Jahr befaßt sich vom 29. April bis 29. Oktober unter dem Titel "Lothringens Erbe" mit dieser weitgehend unbekannt gebliebenen Persönlichkeit, Franz Stephan von Lothringen, der im Schatten der Ehegemahlin und späteren Kaiserin Maria Theresia stand. Er hinterließ aber tiefe Spuren, die auf ihn und seine lothringischen Mitarbeiter im kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Leben der Habsburger Monarchie zurückzuführen sind. Edelstes Kunstwerk aus seinem Besitz und in der Ausstellung zu sehen: ein Blumenstrauß aus fast 3.000 Diamanten und Edelsteinen, eine Leihgabe des Naturhistorischen Museums Wien. Außerdem gibt es eine Fülle von Kunstwerken und Dokumenten, die kaum jemals in der Öffentlichkeit gezeigt wurden. Mit Franz Stephan, der auch Großerzherzog von Toskana war, kehrte eine künstlerische und wissenschaftliche Blüte ein. Er selbst ließ sich gern als Naturwissenschafter darstellen. Sein Mäzenatentum hat im Geistes- und Kulturleben Österreichs viele Spuren hinterlassen.

Vom 29. April bis 29. Oktober 2000 wird als Begleitausstellung die Schau "Barock - Blütezeit der europäischen Ritterorden" gezeigt, weiters vom 3. Juni bis 29. Oktober 2000 "Spurensuche - Czernowitz und die Bukowina einst und jetzt". Als Dauerausstellung wird die Spielzeugsammlung Dr. Mayr unter dem Titel "Die Welt im Kleinen für jung und alt" gezeigt.

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