ots Ad hoc-Service: ERGO Vers.gruppe AG <DE0008418526> ERGO stärkt 1999 Wachstum und Ertragskraft

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Die ERGO Versicherungsgruppe erwartet für das Geschäftsjahr 1999 nach der- zeitigem Kenntnisstand abermals ein sehr gutes Geschäftsergebnis. Die Bei- tragseinnahmen steigen um 7,6 % auf 25,9 (24,0) Mrd. DM; ohne die Beiträge aus den Rückstellungen für Beitragsrückerstattung (RfB) beträgt der Zuwachs 3,5 % auf 23,0 (22,2) Mrd. DM. ERGO baut mit diesem Wachstum die Position als zweitgrößte deutsche Erstversicherungsgruppe weiter aus. Zu diesem Er- folg tragen alle Markenversicherer der ERGO Versicherungsgruppe -VICTORIA, Hamburg-Mannheimer, DKV und D.A.S. - bei. Wachstumsmotor bleiben die Perso- nenversicherungssparten Leben und Kranken. Aber auch in der Schaden-/Un- fallversicherung und in der Rechtsschutzversicherung steigen die Beiträge, in Schaden/Unfall trotz des anhaltend starken Preiswettbewerbs sogar gegen den Markttrend.

Der nach den Vorschriften des HGB ermittelte Jahresüberschuß vor Steuern wird voraussichtlich um mehr als 15 % auf fast 1,4 (1,2) Mrd. DM zulegen. Die Effekte aus dem Steuerentlastungsgesetz führen zu einer höheren Steuer- belastung. Der Überschuß nach Steuern steigt deshalb nur um gut 5 % auf mehr als 620 (592) Mio. DM. Die erfreuliche Geschäftsentwicklung sichert schon heute eine Dividende mindestens auf Höhe des Vorjahres.

Das Kapitalanlagevolumen nimmt gegenüber dem Vorjahreswert voraussichtlich um mehr als 7 % auf über 133 (123) Mrd. DM zu. Das Ergebnis aus Kapitalanla- gen wird erstmals die Marke von 10,0 (9,5) Mrd. DM übersteigen. Gemäß der Anlagestrategie wurde erneut der Großteil der Neu- und Wiederanlagen in Di- videndenpapiere und Immobilien im In- und Ausland investiert. Die Bewer- tungsreserven werden (aktuelles Kursniveau unterstellt) mehr als 20 % der gesamten Kapitalanlagen ausmachen, für die Branche ein Spitzenwert.

Insgesamt ist das Geschäftsjahr 1999 der ERGO Versicherungsgruppe geprägt von einem guten Beitragswachstum, einem höheren Kapitalanlageergebnis sowie einer moderaten Schaden- und Kostenentwicklung. Die ERGO Versicherungsgruppe hat damit auch in ihrem zweiten Geschäftsjahr die Richtigkeit ihrer Vier-Marken-Strategie erfolgreich bestätigt und sich in allen wichtigen Kennzif- fern sehr erfreulich entwickelt.

Die heute veröffentlichten Zahlen wurden letztmalig auf HGB-Basis ermittelt. Um die Transparenz und internationale Vergleichbarkeit der ERGO Versiche- rungsgruppe noch weiter zu erhöhen, wird der Konzernabschluß für das Ge- schäftsjahr 1999 erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsvor- schriften IAS erstellt. Erste Eckwerte hierzu werden Ende Februar 2000, der gesamte Abschluß wird am 6. April 2000 veröffentlicht.

Durch den Wechsel der Rechnungslegung von HGB nach IAS bleiben die ausgewie- senen Beitragseinnahmen 1998 weitgehend unverändert. Einige Eckwerte des Ab- schlusses 1998 würden sich jedoch bei Anwendung der IAS-Vorschriften zum Teil deutlich erhöhen. So wäre der Jahresüberschuß vor Steuern 1998 nach IAS mit 1,53 Mrd. DM statt mit 1,19 Mrd.DM ausgewiesen worden, ein Plus von 29%.

Die Kapitalanlagen zum 31.12.1998 stünden nach IAS mit rund 150 Mrd. DM statt mit 123 Mrd. DM zu Buche. Das Eigenkapital nach HGB von 4,5 Mrd. DM hätte nach IAS rund 8,5 Mrd. DM betragen (+88 %). Dieser Anstieg ist vor al- lem auf die Bewertung eines großen Teils der Kapitalanlagen zu Marktwerten sowie der Einbeziehung der Schwankungsrückstellung zurückzuführen.

Wie bereits anläßlich der letzten Hauptversammlung im Mai d.J. angekündigt, übergibt Dr. Edgar Jannott mit Ablauf des Jahres den Vorstandsvorsitz an Dr. Lothar Meyer und wird in den ERGO-Aufsichtsrat wechseln.

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