Haubner: Frauenpolitik darf nicht einseitig sein

Viele Wege in neue Richtungen gefordert

Bad Waltersdorf, 1999-12-12 (fpd) - "Neue Wege in viele Richtungen -Chancengleichheit 2000." Unter diesem Motto findet derzeit im steirischen Bad Waltersdorf die Klausur der "Initiative Freiheitliche Frauen" (iFF) statt. Mit den freiheitlichen Frauen in Spitzenpositionen zeige die FPÖ vor, daß die Chancengleichheit hier schon Einzug gehalten hat, erklärte die Bundessprecherin der iFF, Landesrätin Ursula Haubner: "Hinter jeder erfolgreichen Partei stehen erfolgreiche Frauen." ****

Laut einer UN-Studie würden Frauen in Führungspositionen erst im Jahr 2490 mit ihren männlichen Kollegen gleichgestellt sein, zeigte Haubner die "wahre Chancengleichheit der Frauen in der heutigen Gesellschaft" auf. Chancengleichheit sei, so Haubner, eine tragende Säule der Demokratie. "Maßnahmen, Mittel und Personen sind die notwendigen Werkzeuge, um das Ziel der Chancengleichheit für uns Frauen mittelfristig zu erreichen; die Studie der UNO muß widerlegt werden", so Haubner.

Die Vorarbeit in Kärnten habe gezeigt, daß der Kinderscheck eine durchdachte Sache sei. "Der Windmühlen-Kampf der ÖVP in den Bundesländern gegen den Kinderscheck als familienfördernde Maßnahme zeigt, daß wir auf dem richtigen Weg sind", so die Bundessprecherin der iFF. "Die Wahlfreiheit der Lebenskonzepte der Frauen muß endlich realisiert werden."

Meilenstein der österreichischen Frauen- und Familienpolitik =

"Die FPÖ wurde für viele Frauen mit der Wahl am 3. Oktober ein Diskussionspunkt. Das Bild der FPÖ in der Öffentlichkeit hat sich geändert, freiheitliche Frauen werden wahrgenommen", so die Frauensprecherin der Freiheitlichen, Abg. Theresia Zierler. "Nun ist es an der Zeit, die Versprechen des letzten Wahlkampfes einzulösen. Die Pension für alle Frauen darf kein Schlagwort bleiben, sondern muß endlich realisiert werden. Mit dem Kinderscheck als wirkliche Wahlmöglichkeit für Frauen wird in Kärnten bewiesen, daß die Freiheitlichen hier einmal mehr den richtigen Weg in der Frauen- und Familienpolitik eingeschlagen haben. Nun ist es an der Zeit, den Kinderscheck in ganz Österreich umzusetzen", so Zierler, die wörtlich von "einem Meilenstein in der österreichischen Frauen- und Familienpolitik" sprach.

Scheibner: Wirkliche Wahlfreiheit für Frauen =

Frauen in Karenz soll nach Vorstellung der Freiheitlichen durch den Kinderscheck "zumindest ein Teil des Verdienstentfalles ersetzt werden. Die Frauen müssen die wirkliche Wahlfreiheit zwischen Familie und/oder Beruf haben. Davon sind wir derzeit noch weit entfernt", so der Klubobmann der Freiheitlichen, Abg. Herbert Scheibner "Frauenpolitik hat bei den Freiheitlichen einen hohen Stellenwert. Die Ergebnisse dieser Klausur werden in die tägliche Arbeit der FPÖ einbezogen werden", kündigte Scheibner an. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC