EU akzeptiert Österreichischen Weg der Bahn-Liberalisierung

Gewerkschaft der Eisenbahner begrüßt Einigung der EU-Verkehrsminister

Wien (GdE/ÖGB). Nach einer 14-stündigen Beratung haben sich in den heutigen Morgenstunden die EU-Verkehrsminister in Brüssel auf eine einheitliche Vorgangsweise hinsichtlich der Liberalisierung des Schienenfrachtverkehrs in der EU geeinigt.++++

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Eisenbahner, Willi Haberzettl, begrüßt diesen Schritt und stellt dazu fest, dass es Verkehrsminister Dr. Caspar Einem gelungen ist, dem österreichischen Modell zum Durchbruch zu verhelfen. Die Europäischen Verkehrsminister haben akzeptiert, dass eine organisatorische Trennung zwischen den Unternehmensbereichen Absatz und Infrastruktur nicht erforderlich ist und die korrekte Benützung des österreichischen Schienennetzes durch die Installation des "Rail-Regulators" gewährleistet ist. Diese Lösung bringt, so Haberzettl, wesentliche Vorteile gegenüber einer organisatorischen Trennung des Unternehmens. Es wird nun an den ÖBB und der Regierung liegen, diesem Modell in der Praxis zum Durchbruch zu verhelfen.

Nach vier Jahren ist der Kommission über die Ergebnisse zu berichten. Dann werden - falls erforderlich - zusätzliche Massnahmen beschlossen werden. (pet)

ÖGB, 10. Dezember 1999 Nr. 597

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