AUVA-Generalversammlung: Unfälle rückläufig, wichtige Investitionen gesichert

Wien (OTS) - AVISO AN DIE REDAKTIONEN - WIEDERHOLUNG OTS0136 )

Eine positive, weil rückläufige, Unfallbilanz und
ein Budget für das Jahr 2000, das wichtige Investitionen sichert, konnten AUVA-Obmann Wolfgang Haunsberger und Generaldirektor Mag. Helmut Pichler heute, Freitag, 10.12.1999, den Delegierten der Generalversammlung in Wien berichten.++++

Bei den Arbeitsunfällen konnte gegenüber 1997 ein Minus von vier Prozent registriert werden. Dieser Rückgang bedeutet bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen eine Ersparnis von 58.482 Krankenstandstagen, was umgerechnet 266 Mannjahren entspricht. Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle - also jener, bei denen ein Krankenstand von mehr als drei Tagen resultierte - ist von 75.759 im Jahr 1997 auf 73.114 im Jahr 1998 gesunken. Das, so die Repräsentanten der Allgemeinen Unfallversicherungsantstalt, bestätige die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges, die Prophylaxe auszubauen.

Positiv ist auch die wirtschaftliche Bilanz der sozialen Unfallversicherung. So ergab der Rechnungsabschluss 1998 Erträge von 12.117,6,- Mio.ATS (EURO 880,62 Mio), denen Aufwendungen von 11.298,-Mio. ATS (EURO 821,06 Mio) gegenüberstehen, was einen Mehrertrag von 819,6 Mio. ATS (EURO 59,5 Mio) ergibt. Auch der Voranschlag 2000 zeigt eine positive wirtschaftliche Entwicklung: Erträge von 12.945,6 Mio ATS (EURO 940,79 Mio) stehen Aufwendungen von 12.160,43 Mio ATS (EURO 883,73 Mio) gegenüber und ergeben somit einen Mehrertrag von 785,17 Mio ATS (EURO 57,06 Mio). Aufgrund der Rechnungsvorschriften in der Sozialversicherung können Instandhaltungs- und Erneuerungsinvestitionen nur durch Mehrertrag gesichert werden. Mit diesen Voraussetzungen kann die AUVA die projektierten Modernisierungen bzw. Neubauten ihrer medizinischen Einrichtungen in einer Gesamthöhe von rund 4 Milliarden ATS (EURO 290,7 Mio) fortsetzen bzw. in Angriff nehmen, stellten Obmann Haunsberger und Generaldirektor Pichler vor der Generalversammlung fest.

Betreuung von Klein- und Mittelbetrieben ab 2000 noch weiter ausgebaut

Ab dem kommenden Jahr wird neben einer allgemeinen Offensive für Kundenorientierung überdies die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung der Klein- und Mittelbetriebe, die seit Jänner 1999 für Betriebe von 11 bis 50 MitarbeiterInnen kostenlos von der AUVA vorgenommen wird, auch für Unternehmen ab einem Mitarbeiter ausgedehnt. So können die Betriebe ihrer gesetzlichen Verpflichtung gemäß dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz kostenlos nachkommen. (Schluss)

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