Wiener Festwochen 2000

2000 Musiker zur Eröffnung auf dem Rathausplatz

Wien, (OTS) 2000 Musiker grüßen zur Eröffnung der Wiener Festwochen 2000 am 12. Mai die Welt vom Wiener Rathausplatz aus:
unter Zubin Mehta spielen die Wiener Philharmoniker und die Wiener Symphoniker, es singen unter anderem der Arnold Schönberg Chor und der Wiener Singverein. Dem imposanten Auftakt folgt bis 18. Juni
ein vielgestaltiges Programm mit zahlreichen internationalen Produktionen vom großen Musiktheater bis hin den neuesten Entwicklungen im Theaterbereich.

Das Musikprogramm der Festwochen ist bestimmt von den Themen Liebe und Gewalt. Auf dem Programm stehen zwei Opern von
Monteverdi, "L’Incoronazione di Poppea" in der Regie von Klaus Michael Grüber (Theater an der Wien) und "Il Combattimento di Tencredi e Clorinda" mit der Avantgarde-Gruppe "Societas Raffaelo Sanzio" , Regie Romeo Castellucci, musikalische Leitung Roberto
Gini (Sofiensäle). Luc Bondy inszeniert Verdies "Macbeth" im Theater an der Wien (Musikalische Leitung Richard Armstrong),
Robert Schumanns "Genoveva" wird in der Inszenierung von Achim Freyer ebenfalls im Theater an der Wien gezeigt. Petar Sellars führt Regie bei Strawinskys "Geschichte vom Soldaten" in den Sofiensälen. Peter Stein und Maddalena Crippa gestalten ein "Schönberg Kabarett" im Ronacher, im Theater an der Wien steht
auch wieder "Don Giovanni" unter der musikalischen Leitung von Ricardo Muti auf dem Programm.

Die zeitgenössische Auseinandersetzung mit Hauptwerken russischer Literatur und Dramatik bildet den Mittelpunkt des Theaterprogramms der kommenden Festwochen. Eröffnet wird das Schauspielprogramm mit Luc Bondys Inszenierung von Tschechows "Möwe" im Akademietheater. Der französische Regisseur Yves Beaunesne inszeniert Turgenjews "Ein Monat auf dem Lande" im Ronacher, Krystian Lupa aus Polen zeigt - ebenfalls im Ronacher -mit dem Krakauer Stary Theater seine Dramatisierung von
Dostojewskis "Die Brüder Karamasow". Gorkis "Nachtasyl" ist in der Regie der Holländerin Alize Zandwijk in den Sofiensälen zu sehen, ebenso eine Dramatisierung von Gogols Erzählung "Der Mantel" der Moskauer Gruppe "Schule der russischen Anmaßung".

Im Burgtheater zeigt Martin Kusej seine gefeierte
Inszenierung von Horvaths "Geschichten aus dem Wienerwald",
Leander Haußmann inszeniert die Geschichte von "Peter Pan" ala Popmärchen im Ronacher. Der junge kroatische Regisseur Bobo Jelcic ist ebenso mit zwei Produktionen zu Gast bei den Festwochen wie
der New Yorker Off-Broadway-Visionär Richard Maxwell, die
britische Performancegruppe "Forced Entertainment" und die jungen argentinischen Kult-Regisseure Frederico Leon und Christian Drut. Einige Projekte des sommerlichen Tanzfestes wie Meg Stuarts
"Highway 101" starten ebenfalls bereits während der Festwochen, im MAK ist die multimediale Rauminstallation von Bruce Mau zu sehen. Das Musikfest wird im kommende Jahr vom Musikverein ausgerichtet, der internationale musikalische Prominenz nach Wien bringt. (Schluss) gab

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