ARBÖ-Blitzumfrage: Zwei Drittel der Befragten für verstärkte Alkoholkontrollen

Für den Promillewert gibt es keine Faustregel

Wien (ARBÖ) - Alle Jahre wieder haben in der Vorweihnachtszeit
die zahlreichen Weihnachtsfeiern sowie Besuche auf Weihnachtsmärkten und bei Punschständen Hochsaison. Der bevorstehende Jahreswechsel steigert den Alkoholkonsum ebenso.
Daher hat sich der ARBÖ unter seinen Mitgliedern umgehört, welche Meinung sie zum Thema "Alkoholkonsum und Autofahren in der Adventzeit" haben.

53 Prozent der befragten ARBÖ-Mitglieder gaben bekannt, daß sie mit dem Auto zur Weihnachtsfeier ihrer Firma fahren. Als Grund dafür wurde sehr oft das Argument "ich bleib ja eh nicht so lange dort" angegeben. 47 Prozent benützen die öffentlichen Verkehrsmittel.

Zu den Besuchen bei Weihnachtsmärkten oder Punschständen fahren hingegen 58 Prozent der Befragten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. 42 Prozent verzichten trotz des Parkplatzmangels rund um die Weihnachtsmärkte nicht auf ihre Fahrzeuge.

Erfreulich ist, daß das Sicherheitsbewußtsein gestiegen ist: 64 Prozent der befragten ARBÖ-Mitglieder sprachen sich für verstärkte Alkoholkontrollen durch Polizei und Gendarmerie aus. Als Hauptargument dafür wurde angegeben, daß "es sich nicht auszahlt, ein unnötiges Sicherheitsrisiko einzugehen beziehungsweise sich alkoholisiert am Steuer von der Exekutive erwischen zu lassen".

Die ARBÖ-Umfrage im Detail:

Frage 1: "Fahren Sie zur Weihnachtsfeier Ihrer Firma mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln?"

Mit dem Auto: ....................... 53 Prozent
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ... 47 Prozent

Frage 2: "Besuchen Sie Weihnachtsmärkte oder Punschstände mit dem Auto?"

Ja: ..... 42 Prozent
Nein: ... 58 Prozent

Frage 3: "Finden Sie es richtig, daß die Exekutive in der Weihnachtszeit verstärkt Alkoholkontrollen durchführt?"

Ja: ..... 64 Prozent
Nein: ... 36 Prozent

Siehe ARBÖ-OTS-Bild

Bild: Alkoholkonsum in der Adventzeit
Foto: ARBÖ/Henisch

Der ARBÖ bringt in diesem Zusammenhang nochmals in Erinnerung, daß seit 6. Jänner 1998 in Österreich beim Lenken von Kraftfahrzeugen der strengere Alkoholgrenzwert von 0,5 Promille gilt. Es gibt aber auch Fahrzeuglenker, für die ein Grenzwert von 0,1 Promille besteht - nahezu ein generelles Alkoholverbot.

ARBÖ-Verkehrsmediziner Prof. Prim. Dr. Josef Nagler mahnt ebenfalls zur Vorsicht: "Es gibt kein Patentrezept, wie man sich
an die 0,5-Promillegrenze herantrinken kann, denn auf den Alkoholspiegel im Blut haben viele Komponenten wie beispielsweise Körpergewicht, Alter oder vorangegangene Nahrungsaufnahme einen entscheidenden Einfluß."

Der ARBÖ warnt in diesem Zusammenhang davor, nicht im alkoholisierten Zustand ein Kraftfahrzeug zu lenken, denn die Konsequenzen, die man sich dadurch einhandelt, können
schwerwiegend sein. Firmenchefs gibt der ARBÖ den Tip, den Mitarbeitern für die Hin- und Heimfahrt zu oder von den Firmen-Weihnachtsfeiern Fahrscheine für öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis zur Verfügung zu stellen. Dies wäre ein sinnvoller Beitrag im Interesse der Verkehrssicherheit.

(Siehe auch APA/AOM - Original Bild Service www.ots.apa.at/file-service/4159.htm)

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