Kostenexplosionen in jeglichen bereichen!

Fremdbestimmt und auf Basis der Solidarität! Sparkonzepte ohne Qualitätsverlust!

Klagenfurt (OTS) - Die Kärntner Gebietskrankenkasse ist überwiegendst als "fremdbestimmte" Einrichtung zu sehen, da sie weder auf der Einnahmenseite noch in geringem Maße bei den Ausgaben eigene Gestaltungsmöglichkeiten besitzt. Kosten-explosionen in jeglichen Bereichen resultieren aus folgenden Fakten:

Beitragseinnahmen

+ Die Beitragseinnahmen werden vom Gesetzgeber und nicht von der Kasse festgelegt. Veränderungen am Arbeitsmarkt beeinflussen direkt die finanzielle Situation der Kasse. Die zweitniedrigste Einnahmenposition pro Pflichtversicherten zeigt, dass die GKK unter den Arbeitsmarktgegebenheiten wie sie schon vor Jahrzehnten gegeben waren, auch fortschreitend zu leiden hat und ohne der funktionierenden Solidarität des Hauptverbandes finanziell ihren Aufgaben nicht nachkommen könnte.

Die Kärntner Gebietskrankenkasse konnte mit einem Budgetvolumen von 6 Milliarden Schilling im Jahr 1998 bei einem Abgang von 27 Millionen Schilling beinahe ausgeglichen bilanzieren. Allerdings war dies nur durch eine aktive Unterstützung durch den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger aus Mitteln des Ausgleichsfonds von 343 Millionen Schilling mög-lich.

Versichertenstruktur/Arbeitsmarkt

+ Starker Anstieg von Teilzeitkräften und mehr als 10.000 geringfügig Beschäftigte erbringen reduzierte Beitragsleistungen bei vollem Leistungsum-fang. Für die Gruppe der Pensionisten werden seitens der Kasse um 1,4 Milliarden Schilling mehr an Versicherungsleistungen jährlich aufgewendet als diese einbringen können.

Solidaritätsprinzip/Pflichtversicherung

+ Die Solidarität zwischen Jungen und Alten, Gesunden und Kranken schlägt sich in der hohen Anzahl von Familienangehörigen nieder. In der Kärntner Gebietskrankenkasse sind an die 140.000 Angehörige beitragsfrei mitversichert - bei vollem Leistungsumfang!

Einnahmenentfall durch politische Entscheidungen

+ Politische Entscheidungen wirken sich negativ auf die Kasse aus:

Beispiel Lehrlingsförderung: Durch den Entfall von Sozialversicherungsbeiträgen ersparten sich Österreichs Lehrbetriebe im Vorjahr ca. 770 Millionen Schilling. Für die Kärntner Gebietskrankenkasse bedeutet das wiederum einen Einnahmenentfall von ca. 27 Millionen Schilling!

+Zusätzliche Aufgabenstellungen wie aufwendige Umstellungen
auf den EURO und auf das "EDV-Jahr 2000" in der Verbindung mit der Einführung neuer EDV-Standardprodukte.

Sparmaßnahmen im eigenen Wirkungsbereich

+ Übernahme von Gesetzesaufträgen ohne Personalaufstockung in der Kasse - Beispiel Karenzgeldgesetz.

+Vertragspartner: Einsparungsmaßnahmen und Umschichtungen ohne Qualitätsverschlechterungen für die Versicherten!

Geringster Verwaltungsaufwand

+ Die Verwaltungskosten von 3,7 % liegen im Gegensatz zu den privaten Krankenversicherungen, die zwischen 12 und 16 % betragen, deutlich unter dem Schnitt.

Niedrige Krankenversicherungsbeiträge

+ Europaweit gesehen, sind in Österreich die niedrigsten Krankenversicherungsbeiträge aufzuwenden. Durch die beitragsfreie Mitversicherung Angehöriger ist oft mit einem Krankenversicherungsbeitrag die gesamte Familie geschützt.

Kostenexplosionen in jeglichen Bereichen

+Nicht nur die eigene Budgetgröße von 6 Milliarden Schilling, auch die Dienstleistungen mit 17.000 Betrieben und Beitragsabwicklungen von 18 Milliarden Schilling für andere Einrichtungen, zeigen die Bedeutung der GKK als Dienstleister auf.Die schwierige finanzielle Situation ist neben der Arbeitsmarktentwicklung, den zweitniedrigsten Beitragseinnahmen vor allem in den überproportionalen Aufwendungen begründet:

Größten GKK-Aufwandspositionen im Vergleich 1993 - 1998
(in Mio Schilling)

Aufwandsposition 1993 1998%

Heilmittel 573 1.000+ 75 %
Ärztliche Hilfe 1.000 1.400+ 40 %
Zahnbehandlung, -ersatz 381 453 + 19 % Krankengeldleistungen258 291 + 13 %
Anstaltspflege 1.600 1.700+ 6 %

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Kärntner Gebietskrankenkasse
Dr. Iris Ferjan
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