Erster Erfolg für AK-Vollbeschäftigungsinitiative

Land verspricht Erstellung eines Maßnahmen- und Zeitplanes

Linz (AKO) Im Oktober hat die Arbeiterkammer ihre Vorschläge zur Erreichung von Vollbeschäftigung in Oberösterreich vorgestellt und die Landesregierung aufgefordert, einen konkreten Maßnahmenplan
mit Zeitvorgaben und Überprüfungsterminen zu beschließen. In einem Schreiben an die Arbeiterkammer hat Landeshauptmann-Stellvertreter Leitl nun die Erstellung eines solchen Maßnahmenplanes des Landes zugesagt.

Mit der Ausarbeitung eines Vorschlages hat Leitl das "Forum aktive Arbeitsmarktpolitik" beauftragt. Leitl selbst, Vertreter
des Landes, des Arbeitsmarktservice und der Sozialpartner arbeiten in diesem Gremium zusammen, um gemeinsame Vorschläge für eine wirksame Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich zu entwickeln.

Bis zum Frühjahr 2000 wird das "Forum aktive Arbeitsmarktpolitik" nun auf Basis der AK-Konzepte und der WIFO-Studie "Möglichkeiten einer regionalen Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich" einen beschlußreifen Maßnahmenplan für das Land erarbeiten.

Die wichtigsten Ziele der AK-Vollbeschäftigungsinitiative sind:

* Die Schaffung von 15.000 Arbeitsplätzen für Frauen (die Hälfte davon Vollzeit) zur Absenkung der Arbeitslosenquote der Frauen auf die der Männer und Erhöhung der Erwerbsbeteiligung der Frauen,

* Die Absenkung der Zahl der arbeitslosen Bauarbeiter um die
Hälfte auf 2000 im Jahresdurchschnitt bzw. auf 5000 in den Wintermonaten,

* Die Schaffung von 2000 zusätzlichen Arbeitsplätzen durch den Ausbau der gemeinnützigen Beschäftigung.

Das Gesamtkonzept der Arbeiterkammer für "Vollbeschäftigung in Oberösterreich" ist bei der AK OÖ. Tel.(0732) 6906 - 21 97 Durchwahl erhältlich.

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